EANS-Adhoc: CHRIST WATER TECHNOLOGY AG / CHRIST mit positivem EBIT im ersten Quartal
• Auftragseingang 89,5 Mio. EUR nach 61,8 Mio. EUR (+45%)
• Auftragsbestand 168,5 Mio. EUR nach 186,7 Mio. EUR (-10%)
• Umsatz 59,6 Mio. EUR nach 75,6 Mio. EUR (-21%)
• EBIT 1,1 Mio. EUR nach 4,2 Mio. EUR (-74%)
• Periodenergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,1 Mio. EUR
nach 2,6 Mio. EUR (-96%)
• Periodenergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich -0,9 Mio. EUR
nach -0,3 Mio. EUR
• Periodenergebnis -0,8 Mio. EUR nach 2,3 Mio. EUR
• Eigenkapital 35,5 Mio. EUR, Nettoverschuldung 63,5 Mio. EUR
Auftrags- und Ergebniswerte beziehen sich auf fortgeführte Geschäftsbereiche,
wenn nicht anders erwähnt
"Das ersten Quartal 2009 war durch das angespannte wirtschaftliche Umfeld in
Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Dies wirkt sich in der
CHRIST-Gruppe als international tätigen Anlagenbauer und Technologielieferant
durch das Verschieben von Projektentscheidungen bzw. das On-Hold-Setzen von
Projektrealisierungen negativ aus. Die realisierten Einsparungs- und
Reorganisationsmaßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur sowie der
Profitabilität liefern hingegen erste positive Beiträge," kommentiert Malek
Salamor, CEO der Christ Water Technology Group, das erste Quartal 2009.
Der Auftragseingang der CHRIST-Gruppe konnte in den ersten drei Monaten 2009 um
45% auf 89,6 Mio. EUR (Q1 2008: 61,8 Mio. EUR) insbesondere durch die Buchung
eines Großauftrages im Wert von rd. 60 Mio. EUR der Konzernfirma Aqua
Engineering in Südafrika gesteigert werden. Der Auftragsstand liegt mit 168,5
Mio. EUR 10% unter dem Vorjahreswert von 186,7 Mio. EUR, jedoch über dem
Jahresendwert per 31.12.08 (138,6 Mio. EUR). Weitere knapp vor Auftragserteilung
befindliche Projekte unterstützen diesen Trend.
Der konsolidierte Konzernumsatz der CHRIST-Gruppe sank im ersten Quartal von
75,6 Mio. EUR (Q1 2008) auf 59,6 Mio. EUR (-21%). In nahezu allen
industrieorientierten Geschäftsbereichen waren Verzögerungen bei
Projektentscheidungen bzw. On-Hold gestellte Projekte zu vermelden.
Das Konzern-EBIT hat sich nach den Ergebniseinbrüchen im 2. Halbjahr 2008 erholt
und lag für die fortgeführten Geschäftsbereiche bei 1,1 Mio. EUR (Q1 2008: EUR
4,2 Mio.). Das EBIT inklusive der Division Food & Beverage belief sich auf 0,6
Mio. EUR.
Im Finanzergebnis von TEUR -663 (Q1 2008: TEUR -24) fallen outputorientierte
Zinserträge aus Finanzforderungen nach deren Rückführung im April 2008 weg. Das
Ergebnis vor Ertragssteuern schloss mit TEUR 427 (Q1 2008: EUR 4,1 Mio.).
Der Periodenüberschuss des Berichtquartals aus den fortgeführten
Geschäftsbereichen war mit TEUR 102 (Q1 2008: EUR 2,6 Mio.) geringfügig positv.
Ergänzt um das Ergebnis des zur Veräußerung stehenden Geschäftsbereiches Food &
Beverage von TEUR -874 (Q1 2008: TEUR 336) resultiert ein Periodenergebnis von
TEUR -772 (Q1 2008: TEUR 2.302). Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführtem und
aufgegebenen Geschäftsbereichen beträgt EUR -0,04 (Q1 2008: EUR 0,12) und das
Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen beläuft sich auf EUR 0,01
(Q1 2008: EUR 0,13).
Der operative Cashflow schloss im ersten Quartal 2009 mit -9,4 Mio. EUR (Q1
2008: -10,5 Mio. EUR) und beinhaltet einen gewissen Nachholeffekt nach dem
unerwartet positiven operativen Cashflow des 4. Quartals 2008. Finanziert wurde
dieser Cashbedarf über die Reduktion der liquiden Mittel (-5,4 Mio. EUR) sowie
den Aufbau der verzinslichen Finanzverbindlichkeiten (-4,2 Mio. EUR). Die
Nettoverschuldung per 31.03.2009 beträgt 63,5 Mio. EUR und bestätigt trotz des
Anstiegs gegenüber dem 31.12.2008 (54,7 Mio. EUR) die stabilisierenden
Cashmanagement-Maßnahmen.
Das Konzerneigenkapital (inklusive Minderheitenanteile) sank durch das negative
Konzernergebnis sowie durch Währungseffekte im Vergleich zum 31.12.2008 um 4%
von 37 Mio. EUR auf 35,5 Mio. EUR Die Eigenkapitalquote stieg durch die
reduzierte Bilanzsumme von 15,9% auf 16,5% und das Gearing, der Quotient aus
Nettoverschuldung und Eigenkapital, erhöhte sich von 148% auf 179%.
Ausblick
In Anbetracht der anhaltenden Unsicherheiten im globalen wirtschaftlichen Umfeld
sind zuverlässige Prognosen über die Auswirkungen auf die weitere
Geschäftsentwicklung der CHRIST-Gruppe sehr schwer möglich. Die
Geschäftsbereiche innerhalb des Konzerns sind davon mit unterschiedlicher
Intensität betroffen. Der insgesamt zufriedenstellende Auftragsvorrat sowie die
sich bietenden künftigen Geschäftsmöglichkeiten bieten tragfähige
Voraussetzungen, um die eingeleitete operative und bilanzielle Restrukturierung
der CHRIST-Gruppe erfolgreich abzuschließen. Eine weiterhin risiko- und
kostenbewusste sowie liquiditätsschonende Unternehmensführung sind in diesem
Umfeld wesentliche Faktoren für den weiteren Erfolg. Für den Geschäftsbereich
Food & Beverage rechnet der Vorstand mit dem Abschluss einer Transaktion noch
vor Jahresende.
Der vollständige Bericht zum ersten Quartal 2009 steht unter
www.christwater.com
zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Christ Water Technology AG
Mag. Ralf Burchert
ralf.burchert@christwater.com
Tel.: 06232/5011-1113
Ende der Mitteilung euro adhoc
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