Ergebnisse 1. Quartal 2009: Preisbedingter Umsatzrückgang, solide Bilanz, Steigerung
des operativen Cashflows
In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gingen erwartungsgemäß überwiegend
preisbedingt und wie bereits in den vorläufigen Ergebnissen veröffentlicht, der Umsatz und
das Ergebnis des Konzerns im Quartalsvergleich zurück. In den betroffenen Bereichen des
Konzerns werden die Kapazitäten konsequent angepasst und die Produktivität kontinuierlich
gesteigert; Investitionen dienen vornehmlich der Effizienzsteigerung.
Der Umsatz des Konzerns reduzierte sich im Quartalsvergleich von € 534,8 Mio. im
Vorjahreszeitraum um 19% auf € 432,6 Mio. im ersten Quartal 2009. Das EBITDA lag bei €
67,2 Mio. nach € 89,7 Mio. im Vorjahr. Die EBITDA Marge belief sich auf stabile 15,5% nach
16,8% in der Vergleichsperiode. Das EBIT lag mit € 38,6 Mio. unter dem des Vorjahres von €
61,8 Mio., die EBIT- Marge betrug 8,9 % nach 11,6 %.
Der operative Cashflow konnte mit € 93,4 Mio. im 1. Quartal 2009 beträchtlich über den Wert
des Vorjahres von € 14,4 Mio. gesteigert werden. Die Verbesserungen resultierten aus
niedrigeren Steuerzahlungen, einem reduzierten Sicherungsvolumen für Vorräte der AMAG
und einem darüberhinaus gesenkten Working Capital. Auf Grund des gestiegenen Cashflows
sank die Nettoverschuldung seit Jahresbeginn um € 66,5 Mio. auf € 391,1 Mio. per 31. März
2009, wodurch der Verschuldungsgrad (Gearing) im Vergleich zum Jahresende 2008 von 56,4
% weiter auf lediglich 46,9 % gesenkt werden konnte.Die Eigenkapitalquote lag damit Ende
März 2009 bei über 40 % und stellt damit ein solides Fundament für die weitere Entwicklung
dar.
Der Umsatz des Segmentes Aluminium reduzierte sich im Vergleichszeitraum um 38% auf
€ 128,4 Mio., etwas mehr als die Hälfte davon ist bedingt durch den stark gefallenen
Aluminiumpreis, der Rest durch den Rückgang der Liefermengen. Die AMAG behauptete sich
als Nischenanbieter von Premiumprodukten besser als der Markt. Das operative Ergebnis (EBIT) ging von € 35,4 Mio. auf € 14,6 zurück. Die Aluminierie Alouette, an der die AMAG zu
20% beteiligt ist, zählt zu den weltweit produktivsten und profitabelsten Aluminiumschmelzen.
Die Produktion ist durch vorausschauende und vorteilhafte Instrumente für die nächsten Jahre
nachhaltig gewinnbringend abgesichert.
Die Wellpappeindustrie entwickelte sich sowohl bei Mengen als auch bei Preisen im 1. Quartal
weiterhin rückläufig und scheint nun auf niedrigerem Niveau eine Bodenbildung zu finden. Der
Umsatz von Constantia Duropack sank mit € 63,6 Mio. um 26 %, das EBIT betrug € 4,3 Mio.
nach € 6,4 Mio. im Vorjahresvergleich. In allen Bereichen werden die Kapazitäten nachhaltig
angepasst. Der Grad der Eigenversorgung mit Papier erhöhte sich auf 43 % (Vorjahr 34%), so
zahlt sich die gewählte Strategie durch die nach wie vor hohe Auslastung der eigenen
Papiermaschinen aus.
Im Segment der Flexiblen Verpackung konnte der bisher erfreuliche Geschäftsverlauf trotz der
schwierigen Wirtschaftlage auf dem hohen Niveau des Vorjahres stabil gehalten werden. Der
Umsatz im abgelaufenen Quartal betrug € 253,9 Mio., das EBIT € 21,4 Mio. nach € 257,6
Mio. bzw. € 21,9 Mio. im Vorjahr. In allen Bereichen werden die Kosten beharrlich gesenkt und
die Produktivität gesteigert, wobei das Programm „Dedicated Plants“ zur Fokussierung von
Standorten auf Produktgruppen zunehmend seinen Beitrag leistet.
Die Constantia Packaging AG als strategische Managementholding hält mit ihren Geschäften
führende Marktpositionen bei Premiumprodukten. Sie verfügt über ein breitgestreutes
Kundenportfolio, hohe Innovationskraft und strebt die Kostenführerschaft an, um damit
attraktive Wachstums- und Ergebnispotentiale nutzen zu können.
Langfristig ist auf Grund der Bevölkerungs- und Lebensstandardentwicklung mit einem
wachsenden Bedarf an unseren Produkten zu rechnen. Auf dieser Basis strebt die Gruppe
nachhaltiges Wachstum des Ergebnisses und des Unternehmenswerts auf Basis einer soliden
Bilanz und eines angemessenen Risikoausgleichs an.