Meinl Bank: Leistungen für MIP in vollem Umfang erbracht
- Managementgebühr für Q1 2009 auch vom neuen Board
fristgerecht bezahlt
- Vilsmeier bestätigt seriöse Arbeit der Managementgesellschaft MPM
- Board verweigert Auskunft über persönliche Honorare
Zu den heute von der Hauptversammlung von Power
International(vormals MIP)gefassten Beschlüssen weist die Meinl Bank
neuerlich darauf hin, dass eine Liquidation von MIP vor allem der
einflussreichsten Gruppe von Anteilseignern unter Führung von Elliott
Associates, einem der weltweit aggressivsten Hedgefonds, zugute
kommt. Folgerichtig hat Elliott seinen Anteil seit der letzten
Hauptversammlung im November 2008 auf 6,2 Millionen Zertifikate
erhöht und verfügt nunmehr über fast elf Prozent an der Gesellschaft.
Das Board unter Führung von Chairman Wolfgang Vilsmeier ließ in
der heutigen Hauptversammlung wesentliche Fragen offen. Insbesondere
blieb unbeantwortet, wieviel die nunmehrigen Boardmember an
persönlichen Honoraren von der Gesellschaft beziehen. Das sei kein
Signal für die von den "Rebellen" angekündigte Transparenz.
Ebenso fehlt nach wie vor ein konkreter Plan zur Abwicklung der
Liquidation und der Ausschüttung an die Zertifikatsinhaber.
Der geplante Abverkauf der Assets der Gesellschaft in der jetzigen
negativen Marktsituation ist nach Meinung der Meinl Bank
wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die angestrebte Liquidation der
Gesellschaft liegt daher nicht im Interesse der Kleinanleger, die zu
einem weit höheren Kurs eingestiegen sind als die Elliott-Gruppe.
Die Meinl Bank ist jedoch bereit, an einer pragmatischen, für alle
Beteiligten akzeptablen Lösung mitzuwirken.
Zum heute bekanntgegebenen Geschäftsergebnis 2008 von IP hält die
Meinl Bank fest:
Die veröffentlichten Zahlen sind vorläufige Daten und nach Angaben
des Boards noch nicht vom Wirtschaftsprüfer bestätigt. Außer bei
einem Projekt in Ungarn wurden bei anderen bestehenden Projekte keine
Abschreibungen vorgenommen. Das zeigt, dass das unter dem Management
der MPM akquirierte Portfolio auch in der Krise werthaltig ist und
Renditen erwirtschaftet.
Die Meinl Bank hat die vertraglich vereinbarten Leistungen
ordnungsgemäß erbracht, wofür von der Gesellschaft im Gegenzug die
vertraglich vereinbarten Gebühren vollständig und fristgerecht
bezahlt wurden. Auch die Managementgebühr für das vierte Quartal 2008
und das erste Quartal 2009 wurde vom neuen Board in vollem Umfang
entrichtet. Die Meinl Bank sieht darin eine Bestätigung dafür, dass
die Gebühren in keiner Weise überhöht sind und dass auch das neue
Board keinen Grund sieht, die Leistungen der Meinl Bank bzw. von
Meinl Power Management (MPM) zu beanstanden. PI-Chairman Wolfgang
Vilsmeier bescheinigte der Managementgesellschaft in der heutigen
Hauptversammlung ebenfalls, gut gearbeitet zu haben.
Den Vorwurf überhöhter Gebühren weist die Meinl Bank damit einmal
mehr zurück. Die vereinbarten Gebühren liegen in der marktüblichen
Bandbreite. Unrichtig ist die Aussage von Chairman Vilsmeier, wonach
die Managementgesellschaft MPM ihre Gebühren auf Basis des Gross
Asset Value (Assets der Gesellschaft inklusive Fremdfinanzierung)
berechne. Tatsächlich stellt MPM nur Gebühren auf Basis des Net Asset
Value (Assets ohne Fremdfinanzierung) in Rechnung.