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Handelsbilanzdefizit der Eurozone bei 10,5 Mrd. Euro
Defizit von 26,3 Mrd. Euro für die EU27
Nach ersten Schätzungen ergab sich für die Eurozone (EZ16) im Januar 2009 ein Defizit von 10,5 Mrd. Euro im Handel mit der übrigen Welt, gegenüber -11,1 Mrd. im Januar 2008. Im Dezember 20082 hatte der Saldo -1,7 Mrd. und im Dezember 2007 -4,5 Mrd. betragen. Im Januar 2009 nahmen die Ausfuhren im Vergleich zum Dezember 2008 (saisonbereinigt) um 10,7% und die Einfuhren um 7,3% ab.
Die EU27 wies nach ersten Schätzungen im Januar 2009 ein Handelsbilanzdefizit von 26,3 Mrd. Euro auf, gegenüber -30,3 Mrd. im Januar 2008. Im Dezember 2008 war ein Saldo von -11,0 Mrd. und im Dezember 2007 von -17,7 Mrd. verbucht worden. Im Januar 2009 nahmen die Ausfuhren im Vergleich zum Dezember 2008 (saisonbereinigt) um 16,7% und die Einfuhren um 8,1% ab.
EU27 - detaillierte Ergebnisse für 2008
Beim Handel mit Energie nahm das Defizit der EU27 zu (-363,3 Mrd. Euro im Jahr 2008 gegenüber -271,6 Mrd. im Jahr 2007), während zugleich der Überschuss im Handel mit Maschinen und Fahrzeugen (+155,2 Mrd. gegenüber +124,9 Mrd.) anstieg.
Abgesehen von den Ausfuhren in die USA (-5% im Jahr 2008 gegenüber Jahr 2007) und nach Japan (-3%), sowie den Einfuhren aus Japan und Südkorea (je -5%) sowie der Türkei (-2%), nahm der Handel der EU27 mit den meisten ihrer wichtigsten Partnerländer zu. Zu den höchsten Zuwächsen kam es bei den Ausfuhren nach Brazilien (+24%) und Russland (+18%), und bei den Einfuhren aus Russland und Norwegen (je +20%).
Der Handelsbilanzüberschuss der EU27 fiel gegenüber den USA (+63,1 Mrd. Euro im Jahr 2008 gegenüber +79,8 Mrd. im Jahr 2007), und stieg gegenüber der Schweiz (+17,6 Mrd. gegenüber +16,0 Mrd.) und der Türkei (+8,4 Mrd. gegenüber +5,7 Mrd.). Zu einer Ausweitung des Handelsdefizits der EU27 kam es gegenüber China (-169,2 Mrd. gegenüber -160,7 Mrd.), Russland (-68,1 Mrd. gegenüber -55,1 Mrd.) und Norwegen (-48,3 Mrd. gegenüber -33,1 Mrd.), zu einem Rückgang dagegen gegenüber Japan (-32,4 Mrd. gegenüber -34,6 Mrd.), Südkorea (-13,7 Mrd. gegenüber -16,6 Mrd.) und Brasilien (-9,2 Mrd. gegenüber -11,5 Mrd.).
Was den Handel der einzelnen Mitgliedstaaten angeht, so erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+175,5 Mrd. Euro im Jahr 2008), gefolgt von den Niederlanden (+40,5 Mrd.) und Irland (+28,0 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-118,0 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Spanien (-90,5 Mrd.), Frankreich (-67,9 Mrd.), Griechenland (-35,7 Mrd.), Polen (-24,6 Mrd.), Portugal (-23,2 Mrd.) und Rumänien (-22,7 Mrd.).
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