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BZÖ-Strutz: 2,7 Milliarden für UniCredit - aber 4.500 Banker feiern im Nobelskiort
Größtes VIP-Zelt aller Zeiten, während Steuerzahler zur Kasse
gebeten wird
Einen unglaublichen Skandal hat
BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz aufgedeckt. Während die
UniCredit 2,7 Milliarden Euro Staatshilfe beantragt, sind
gleichzeitig 4.500 Angestellte auf "Betriebsausflug" in Schladming.
Seit Samstag lädt die UniCredit Bank Austria Manager in den
steirischen Nobelskiort ein, heute finden dort die
Firmenmeisterschaften statt. "Geld spielt hier anscheinend keine
Rolle, die Bank Austria hats ja. Gleichzeitig soll jeder Österreicher
vom Baby bis zum Greis pro Kopf 337 Euro an die UniCredit - Bank
Austria zahlen. Das ist eine Verhöhnung der Steuerzahler und zeigt
deutlich, wie abgehoben diese Spitzenmanager in den Banken
mittlerweile sind", so Strutz. "Das BZÖ verlangt einen
verpflichtenden Verhaltenskodex für Unternehmen die Staatshilfe
annehmen. Darin muss eine Beschränkung der Managergehälter, ein
Verzicht auf Bonuszahlungen und das Verbot von
Steuergeldverschwendungen wie Massenskiurlaub auf Steuerzahlerkosten
enthalten sein", so Strutz.
Strutz kritisiert auch massiv, dass bei 1,1 Milliarden Euro Gewinn
der Bank-Austria, trotzdem Staatshilfe beantragt wird, anscheinend
nur um die Eigenkapitalquote zu erhöhen. "Während die Banker feiern
und prassen, bekommen Bürger und Unternehmen keine Kredite mehr,
zittern tausende kleine Mitarbeiter - auch bei der Bank-Austria - um
ihre Arbeitsplätze und wissen 400.000 Österreicher nicht mehr wie sie
Miete und Heizen bezahlen können. Aber Hauptsache die Herren und
Damen Manager können sich im größten jemals in Österreich aufgebauten
VIP-Zelt amüsieren".
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