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"profil": Republik knüpft Staatshilfen für Banken an strengere Auflagen
Manager betroffener Institute müssen auf Erfolgsprämien
verzichten
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, knüpft die Republik Österreich die
Gewährung von Staatshilfen zugunsten des Kreditsektors nun doch an
strengere Auflagen als bisher angenommen. Bankmanager, die Gelder
beanspruchen, müssen im ersten Jahr auf jegliche Erfolgsprämien aus
ihren Vorstandsverträgen verzichten. Danach dürfen Boni nur dann
ausbezahlt werden, wenn das jeweilige Kreditinstitut substanziell
schwarze Zahlen schreibt und seinen Verpflichtungen gegenüber der
Republik voll nachkommt. Banken, die sich nicht daran halten, müssen
mit Geldstrafen von einem Prozent des jeweils gewährten Kapitals
rechnen.
Der Vorstand der Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank - sie hat Ende 2008
900 Millionen Euro Partizipationskapital aufgenommen - hat bereits
auf erfolgsabhängige Zuwendungen verzichtet. Auch Erste Bank und
Volksbanken-Gruppe schütten für 2008 keine Prämien aus, obwohl die
Staatshilfen erst in den kommenden Wochen fließen sollen.
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