PI Power International (ADC) ehemals Meinl International Power - Meinl Bank warnt vor Zerschlagung der Gesellschaft

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MIP: Meinl Bank warnt vor Zerschlagung der Gesellschaft
Gleichbehandlung aller Anleger gefordert

Die Meinl Bank sieht der vom neuen MIP-Board angekündigten Evaluierung des Portfolios und der Verträge mit der Meinl Bank mit Interesse entgegen.

Das bisherige Board unter DI Hans Haider und die Managementgesellschaft unter Karl-Heinz Grasser haben ein hervorragend positioniertes Unternehmen mit einem werthaltigen Portfolio und einer soliden Kapitalstruktur aufgebaut. Die Strategie war auf nachhaltiges Wachstum und Wertsteigerung für alle Anleger ausgerichtet.

Die Meinl Bank warnt daher vor einer Zerschlagung der Gesellschaft und einer damit verbundenen Vernichtung von Vermögenswerten.

In diesem Zusammenhang weist die Meinl Bank darauf hin, dass das personenidente Board bei Airports International (vormals MAI) nach vier Monaten noch immer keine Strategie für das Unternehmen vorlegen kann und dass nun der Verlust werthaltiger Projekte droht. Die seit der Übernahme durch das jetzige Board bestehende Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens wirkt sich auf negativ auf die Kursentwcklung der AI-Zertifiakte aus.

Es ist daher zu hoffen, dass das Board bei MIP seinen Aufgaben schneller und effizienter nachkommt.

Als Inhaber von MIP-Zertifikaten hat die Meinl Bank ein Schreiben an das Board gerichtet, in dem sie ihre Sorge zum Ausdruck bringt, dass das Board nicht im Interesse Anleger agiert, sondern primär zugunsten einiger weniger großer Shareholder. In diesem Schreiben hat die Meinl Bank das Board aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:

1. Welche Pläne verfolgt das Board hinsichtlich der Entwicklung des MIP-Portfolios?
2. Wieviel Geld genau will MIP den Zertifikatsinhabern zurückerstatten?
3. Wann soll diese Rückerstattung stattfinden?
4. Wie soll die Rückerstattung erfolgen? Durch eine Dividende oder durch Rückkauf von Zertifikaten?
5. Was genau ist in Bezug auf einen Rückkauf mit dem Ausdruck "equitable" gemeint?
6. Wie werden Sie sicherstellen, dass alle Zertifikateinhaber gleich behandelt werden und dass nicht jene Gruppen von Zertifikatsinhabern, die das neue Board unterstützt haben, bevorzugt werden?

Klarheit zu diesen Punkten ist nach Meinung der Meinl Bank auch deshalb erforderlich, um eine Verfälschung des Marktes für MIP-Zertifikate zu verhindern, nachdem das Board in Aussicht gestellt hat, den Inhabern 6 Euro pro Zertifikat rückerstatten zu wollen.

Die Meinl Bank hat das Board daher ersucht, die Fragen bis Ende November zu beantworten.

Meinl Bank macht Sicherungsanspruch geltend

Die vom Board heute vorgebrachte Behauptung, die Meinl Bank halte ohne Rechtsgrund Geld und MIP-Zertifikate zurück, ist falsch. Das Board hat bereits angekündigt, bestehende Verträge mit der Meinl Bank nicht erfüllen zu wollen und hat dies bei Airports International bereits getan. Die Meinl verfügt daher über einen Sicherungsanspruch gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, weil sie davon ausgehen muss, dass die Gesellschaft unter Leitung des neuen Boards die bestehenden Verträge nicht ordungsgemäß erfüllen wird.

Die Meinl Bank wird daher 2,5 Millionen Euro Bargeld und 2,1 Millionen Zertifikate bis zur Klärung der vertraglichen Situation aus diesem Rechtstitel einbehalten.

Die Änderung der Verträge mit der Meinl Bank, darunter auch die Auflösung des Market Maker Vertrages, muss noch von der Jersey-Behörde JFSC bestätigt werden und ist daher noch nicht umgesetzt.



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