MIP: Meinl Bank bedauert feindliche Übernahme durch Hedgefonds
- Zerschlagung der Gesellschaft zugunsten kurzfristiger
Gewinnmaximierung
- Verschleuderung von Vermögenswerten zur Unzeit befürchtet
Die Meinl Bank bedauert die Abstimmungsentscheidungen auf den
gestern und heute abgehaltenen Hauptversammlungen von Meinl
International Power (MIP). Die feindliche Übernahme der Gesellschaft
durch einige agressiv agierende Hedgefonds, die eine kurzfristige
Gewinnmaximierung anstreben, liegt nach Meinung der Meinl Bank nicht
im Interesse der privaten Anleger. Statt, wie vom Board um DI Hans
Haider vorgeschlagen, die nachhaltige Entwicklung von Meinl
International Power zu forcieren, wird vom neuen Board nun die
Strategie der Liquidation der Gesellschaft verfolgt.
Das heute gewählte Board hat bereits bei Airports International
(vormals MAI) gezeigt, dass es über keinerlei Kompetenz auf dem
Geschäftsfeld der übernommenen Gesellschaft verfügt. Nach fast vier
Monaten hat das AI-Board weder eine Strategie für die Zukunft des
Unternehmens vorlegen können, noch hat es durch aktives Management
auf die massive globale Finanzkrise reagiert. Durch das
Missmanagement und die Inaktivität des neuen Boards droht AI nun
sogar der Verlust von Assets und erheblichen Vermögenswerten.
Dass nun dieselben Personen in das Board von MIP gewählt wurden,
um auch dort die Zerschlagung des Unternehmens zum Vorteil einiger
weniger Investoren und zum Nachteil der privaten Anleger zu
verfolgen, lässt nach Meinung der Meinl Bank keine positive
Entwicklung für MIP erwarten. Vielmehr droht die Verschleuderung von
Vermögenswerten zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.
Ungeachtet dessen sind die Meinl Bank und Meinl Power Management
(MPM) bereit, ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber MIP
uneingeschränkt zu erfüllen.