Haider nimmt Stellung zu den Vorwürfen
- Keine Ablösesumme von EUR 32 Mio. an Meinl Bank
- Keine Suche nach strategischem Investor, sondern nach stabilem
Aktionär
- Financial Services Authorities in London überwachen Asset-
Transaktionen zwischen unterschiedlichen Fonds desselben Managers
Hans Haider, Chairman des Boards der Meinl International Power
Ltd, Jersey, weist falsche Behauptungen von Alexander Proschofsky,
die er im Austria Börsenbrief Nr 42/2008 auf Seite 2 und auf seiner
Website aufstellt, zurück:
Unrichtig ist, dass Meinl International Power "nochmals 32 Mio.
Euro für die Beendigung der Verträge mit Meinl zahlen soll". Richtig
ist, dass vorbehaltlich der Genehmigung durch die HV eine Zahlung von
EUR 10 Mio. für die Verkürzung der Kündigungsfrist des
Managementvertrages mit MPM und die sofortige Beendigung der
Lizenzvertrages mit Meinl geleistet wird. Dies geht unter anderem
auch aus der Presseaussendung vom 13. Oktober 2008 hervor, die auf
der Homepage des Unternehmens (
www.meinlpower.com) veröffentlicht
ist. Tatsache ist weiters, dass Audley Capital Advisers die
Managementgesellschaft von den bisherigen Eigentümern erwerben wird,
ohne dass durch den Kauf Kosten für MIP bzw. deren Eigentümer
entstehen.
Hans Haider legt Wert auf die Feststellung, dass er nie die Suche
nach einem strategischen Investor angekündigt hat, sondern nach einem
stabilen Aktionär, der auf Basis der von ihm gehaltenen Zertifikate
für stabile Mehrheitsverhältnisse sorgt und somit Planungssicherheit
für die Investitionsentscheidungen herstellt.
Die geäusserte Befürchtung, "dass Audley underperformande
illiquide Assets aus anderen Audley-Fonds in die MIP einbringen will"
(Zitat von Proschofskys Website) ist eine besonders bösartige
Unterstellung. Audley Capital wird in London speziell von der FSA
(der englischen Finanzmarktaufsicht) dahingehend überwacht, dass die
Beziehung zu mehreren Investmentsfonds nicht missbräuchlich ausgeübt
wird.
"Jeder kann sich auf den Hauptversammlungen für oder gegen die
Vorschläge des Boards entscheiden," so Hans Haider, aber "den
Investoren sollte die Entscheidung auf Basis richtiger Informationen
und nicht aufgrund falscher Behauptungen ermöglicht werden." Im
Übrigen prüfe das Board, ob bei den aufgestellten falschen
Behauptungen nicht Vorsatz erkennbar sei. In diesem Fall würde sofort
der Klagsweg bestritten. Chairman Hans Haider weist die Inhaber von
Zertifikaten nochmals darauf hin, dass die Umsetzung einiger
Tagesordnungspunkte der Rebellen aus rechtlichen Gründen nicht
möglich sein wird, manche Tagesordnungspunkte ungültig eingebracht
wurden und die von den Rebellen angekündigte Vorgehensweise im Fall
der Zustimmung der Zertifikatsinhaber zu jahrelangen gerichtlichen
Auseinandersetzungen führen würde, die die Entwicklung der
Gesellschaft in jede denkbare Richtung blockieren.
Und Hans Haider weiter: "Jeder kann sich ein Bild von der
Performance der von den Rebellen vorgeschlagenen Boardmitglieder
durch einen Blick auf (Meinl) Airport International machen. Der Kurs
der Airport-Aktie ist seit dem Sommer gefallen, der Kurs von MIP hat
sich im gleichen Zeitraum trotz Finanzkrise sogar leicht erhöht."