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Autoindustrie zieht weiter ostwärts
Die Autoindustrie in Zentral- und Osteuropa (CEE) ist mit hohem Tempo unterwegs. In dieser
Region wurden 2007 fast 6,2 Millionen PKW und Nutzfahrzeuge hergestellt. Im Jahr 2007 lag der
Produktionszuwachs in CEE mit 18,7% weit über dem weltweiten Durchschnitt von 5,5%. Ungarn
und die Slowakei verzeichneten dabei die höchsten Steigerungen. “Zum Anstieg der weltweiten
Produktion hat die Region CEE ein Viertel beigetragen,” sagt Debora Revoltella, CEE-Chefökonomin
der UniCredit Group.
Die Zahlen für 2007 bestätigen
erneut die zunehmende Bedeutung
Zentral- und Osteuropas in der
Autoindustrie: Alle zehn führenden
Autohersteller produzieren bereits in
CEE und exportieren Fahrzeuge aus
dieser Region. In der globalen
Rangordnung vollzieht sich damit ein
Wandel: Der starke internationale
Wettbewerb macht
Produktionsverlagerungen für die
weltweit größten Produzenten
unvermeidlich, wobei Zentral- und Osteuropa zu jenen Regionen zählt, die am stärksten von dieser
Entwicklung profitieren und enorme Wachstumsraten erzielen. Zu beobachten ist eine West-Ost-
Bewegung: Innerhalb Europas verlagert sich die Produktion in Richtung CEE-Länder. Im Jahr 2007
erzeugten die “alten” Länder Europas bereits 600.000 Fahrzeuge weniger als vor acht Jahren. Ihr
Anteil an der gesamteuropäischen Produktion beträgt nun 73% gegenüber 85% im Jahr 2000. Der
zentral- und osteuropäische Raum profitiert von dieser Verlagerung: Von der weltweiten
Gesamtproduktion werden bereits 10% aller PKW und 5% aller Nutzfahrzeuge in CEE hergestellt.
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