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ATX: Gesamtbild der charttechnischen Situation deutet eher auf ein baldiges Auslaufen der weiteren Korrekturphase
Der ATX verzeichnete in der letzten Woche - bei robusten Handelsumsätzen - eine
Phase der Konsolidierung. Die gleitenden Durchschnittslinien von 20 und 30 Tagen
bestätigen vorerst noch einen Abfall in einem intakten Abwärtstrend, bewegen sich
aber in deutlich "flacheres Fahrwasser". Insgesamt näherten sich die Durchschnitte
zuletzt wieder zueinander an, ein Wendepunkt sollte bei dem Schnitt der 20-Tagezur
30-Tage-Linie ausgebildet werden.
Die wichtigsten charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI, Stochastics,
Williams %R) stehen großteils im neutralen Bereich. Sollten internationale Vorgaben
weiterhin schwach ausfallen, besitzt der Markt prinzipiell weiteres
Korrekturpotenzial. Dennoch deutet das Gesamtbild der charttechnischen Situation
eher auf ein baldiges Auslaufen der weiteren Korrekturphase. Nächste Unterstützungslinien
gibt es bei 4.360, 4.340 und 4.300 Punkten. Nächste Widerstandsmarken
liegen bei 4.390 und 4.460 Punkten.
Bei einem Schnittpunkt der 20- und 30-Tage-Durchschnittslinien sollte der ATX - gute
internationalen Vorgaben vorausgesetzt - kurzfristiges Potenzial zu einem Rebound
besitzen. Mit einem Schnittpunkt ist aber nicht vor Ende dieser Woche zu rechnen.
Nächste Woche - die letzte des heurigen Jahres - gibt es auch nur mehr zwei
Handelstage. Somit stehen die Chancen für festere Kurse erst wieder nach den
Feiertagen gut. Dies ist aber andererseits für einen erfolgreichen Handelsstart in
2008 auch nicht schlecht.
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