Libro-Ausgleich mehrheitlich angenommen
Libro-Ausgleich mehrheitlich angenommenDer Ausgleich der börsenotierte Buch- undPapierhandelskette Libro wurde heute beim Landesgericht WienerNeustadt erwartungsgemäß angenommen. Eine überwältigende Mehrheit derGläubiger hat für den Ausgleich gestimmt.
Von 3.897 stimmberechtigten Gläubigern sprachen sich 3.891 füreine Annahme des Angebots aus, das sind 99,8 Prozent.
Beim Libro-Konkurs handelt es sich um den viertgrößten Fall in derösterreichischen Insolvenzgeschichte nach der Konsum-Gruppe mitPassiva von 26 Mrd. S, der Maculan-Gruppe mit 11 Mrd. S und derSteiner-Gruppe mit 4,5 Mrd. S.
Die Gläubiger müssen sich zwar mit der gesetzlichen Mindestquotevon 40 Prozent zufrieden geben, erhalten aber schnelleres Geld inForm einer Barquote. Die Zahlung von vier Prozent erfolgt innerhalbvon 14 Tagen nach Rechtskraft des Ausgleichs. Weitere 3,5 Prozentwerden bis 31. Dezember 2001 fließen.