|
ATX: 4.400- und 4.331-Punkte-Marke sollte genügend Halt in einer allfälligen Schwächephase bieten
Der Wiener Leitindex befindet sich nun schon seit zwei Wochen in der Rekonvaleszenz.
Während letzte Woche die Genesung bei hohen Umsätzen aber noch 5,4%
betragen hatte, wurde vergangene Woche bei etwas geringeren Volumina mit
weniger als 1% Plus und rd. 4.500 Punkten zumindest im Wochenabstand Ruhe
verordnet. Starke Formschwankungen von 100 Punkten oder rd. 2% sind aber im
Tagesverlauf nach wie vor keine Seltenheit. Im Gegensatz zur 4.400er-Unterstützung
fand der ATX aber beim 61,8%-Fibonacci-Retracement (4.331 Punkte) genügend
Halt für das zumindest kurzfristige Überwinden der 4.500-Punkte-Marke. Nach
über einem Monat der Absenz ist der ATX auch wieder in den Bereich der - allerdings
noch immer abwärts gerichteten - gleitenden Durchschnitte von 20 und 30 Tagen
vorgedrungen, was Hoffnung auf weitere Erholung gibt.
Der MACD 14, der Ende letzter Woche bereits ein Kaufsignal generierte, nähert sich
allmählich von unten der Neutralzone und besitzt somit noch genügend Potenzial.
Anders die übrigen charttechnischen Indikatoren (Momentum, Oscillator, RSI,
Stochastics), die bereits im neutralen oder leicht überkauften Bereich liegen. Im
charttechnischen Gesamtbild sehen wir die ATX-Reha auf einem guten Weg und
erwarten unter der Voraussetzung von aufmunternden internationalen Vorgaben eine
weitere Genesung. Bei einem Wochenschluss von über 4.500 Punkten liegen die
nächsten Widerstände erst bei 4.620, 4.680 und 4.870 Punkten. Nach unten hin
sollte die 4.400- und die bereits erwähnte 4.331-Punkte-Marke genügend Halt in
einer allfälligen Schwächephase bieten.
|