"profil": Meinl European Land und Finanzmarktaufsicht bestätigen erstmals frühen Schriftverkehr rund um Wertpapierrückkäufe
Immobiliengesellschaft holte über Anwalt bereits Mitte Juli
"abstrakte Rechtsauskünfte" bei FMA ein
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die börsenotierte
Immobiliengesellschaft Meinl European Land Ltd. (MEL) entgegen
bisheriger Darstellungen bereits im Juli bei der Finanzmarktaufsicht
(FMA) via E-Mail "Rechtsauskünfte" bezüglich eines allfälligen
Wertpapier-Rückkaufprogramms eingeholt. Meinl-Sprecher Herbert
Langsner gegenüber "profil": "Die Rechtslage wurde im Sommer mit der
FMA erörtert." Seitens der FMA heißt es dazu: "Es handelte sich
abstrakte Rechtsauskünfte. Wir haben auf die strikte Einhaltung des
Börsegesetzes hingewiesen." Zum Zeitpunkt der Anfrage - sie kam von
Meinl-Rechtsberater Christian Hausmaninger - hatte MEL bereits 52,3
Mio. eigene Zertifikate vom Markt gekauft, allerdings ohne die
Behörde und die Öffentlichkeit zu informieren. Bis Ende August erwarb
MEL weitere 36,5 Mio. Stück.