YLINE - YLine wirft IBM Vertragsbruch vor

YLINE

→ Chart → Stammdaten → Forum

YLine wirft IBM Vertragsbruch und Anwendung unfairer Geschäftsmethoden vor

Im September 1999 haben YLine und IBM einen 2-Jahresvertrag über die Errichtung von Rechenzentrumsinfrastruktur für Internet Application Services im Rahmen einer Europäischen Partnerschaft vereinbart. Diese Vereinbarung ist wechselseitig exklusiv und war das Hauptelement des Geschäftsmodells von YLine.

Im Rahmen der Umsetzung der Partnerschaft hat YLine bisher EUR 48 Millionen in IBM Equipment, Infrastruktur und Mitarbeiter investiert. Zusätzlich wurde YLine von IBM im Mai 2001 aufgefordert ein Master Finance Agreement zu unterfertigen, um die jeweils ausstehenden Zahlungen aus den IBM Verträgen, derzeit rund EUR 14 Millionen, abzusichern. Wesentliche Bestandteile dieses Master Finance Agreements waren die Gewährung von Optionen auf 196.000 YLine Aktien sowie die Gewährung von wichtigen Kontrollrechten, wo z.B. Investitionsentscheidung der YLine von der Zustimmung der IBM abhängig sind.

YLine hat IBM mehrmals aufgefordert, die Bestimmungen des Partnerschaftsvertrages anzuerkennen und die daraus für IBM resultierenden Verpflichtungen zu erfüllen. Bis heute hat IBM wesentliche Vertragsbestimmungen nicht erfüllt, wie z.B. die Einrichtung eines exklusiven Vertriebes für YLine Produkte und Dienstleistungen. YLine ist daher zu der Schlussfolgerung gekommen, dass der Abschluss des Partnerschaftsvertrages lediglich dazu gedient hat, YLine zu Investitionen in IBM Equipment zu veranlassen und so signifikante Umsätze für IBM zu generieren. Die Nichteinhaltung der Vereinbarung durch IBM hat es YLine nicht ermöglicht, die geplante Amortisation für die Investments in die IBM Partnerschaft zu erzielen. Basierend auf diesen Tatsachen wird YLine keine weiteren Zahlungen mehr an IBM leisten und hat IBM aufgefordert, EUR 42 Millionen an bereits von YLine aufgewendeten Kosten an YLine zu refundieren.

YLine wirft IBM den anhaltenden Bruch von Verträgen, die missbräuchliche Verwendung ihrer marktdominierenden Stellung sowie die Anwendung unfairer Geschäftspraktiken vor. YLine überprüft die Einbringung von diversen Klagen ebenso wie eine Eingabe bei den zuständigen Kartellbehörden in Österreich und Brüssel. Darüber hinaus werden die zuständigen Kapitalmarktbehörden betreffend Überprüfung eingeschalten.

YLine wird den mit September 2001 endenden Partnervertrag mit IBM nicht verlängern und beabsichtigt mit anderen strategischen Partnern ihr Geschäft weiterzubetreiben.




ATX (Wiener Börse Index) : 5852.36 -0.2% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
BAWAG — # BAWAG-Nettogewinn in Q1 um 16 Prozent auf 232,3 Mio. Euro gestiegen
Fabasoft — Fabasoft beschließt Aktienrückkauf
Addiko Bank — Addiko-HV - Unzufriedenheit über Dividendenblockade
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
   [weitere News >>]