Libro muss in Ausgleich
Libro muss in AusgleichAm Mittwochabend war es fix: Der schwer angeschlageneBuch- und Medienhandelskonzern Libro muss den Gang zumInsolvenzrichter antreten. Damit sind die Verhandlungen um eineaußergerichtliche Entschuldung endgültig gescheitert. Es soll eineAuffanglösung mit Bankenhilfe geben, hieß es aus Unternehmenskreisenzur APA. Der Ausgleich soll so schnell wie möglich angemeldet werden.
Die Libro-Gruppe ("Libro", "Amadeus", "lion.cc") beschäftigtderzeit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Die börsenotierte Buch- undMedienhandelsgruppe ist allein bei Banken und Lieferanten mit mehrals 3 Mrd. S verschuldet und machte im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,2Mrd. S Verlust.