Adaptierte Prognose des Jahresergebnisses 2024
Mit Bezug auf die AdHoc Meldung vom 27.Mai 2024 gibt die Wiener Privatbank SE bekannt, dass weiterhin von
keinem Gewinn auf Einzelinstitutsebene ausgegangen wird. Die Bank rechnet im konsolidierten Jahresabschluss 2024
mit dem Verlust eines hohen einstelligen Millionenbetrages bzw. mit einem negativen Ergebnis, welches geringfügig
darüber im niedrigen zweistelligen Bereich liegen kann.
Dies ergibt sich auf Basis des aktuellen Buchungsstandes sowie der Erwartungen für die noch laufende
Erhellungsperiode bis zur Bilanzerstellung Anfang Q2 2025.
Die Verluste rühren aus marktbedingten Verwerfungen im Immobiliensektor, welche sich negativ auf das Kreditbuch
der Bank auswirken. Es handelt sich bei den daher zu bildenden Risikovorsorgen um einmalige Effekte, welche die
Bank aufgrund ihrer starken Eigenmittelausstattung und hohen Liquiditätspuffer gut absorbieren kann.
Die Kernkapitalquote CET1 wird jedenfalls bei rund 20% und damit weit über den regulatorischen Anforderungen
liegen.