GERICOM im Umbruch - Halbjahresergebnis rückläufig
- Betriebsleistung von 15,4 Mio € im 1. Halbjahr auf Vorjahresniveau
- Restrukturierungsaufwendungen belasten Nettoergebnis von – 7,7 Mio €
- komfortable Finanzlage mit 5,7 Mio Net Cash und 34% Eigenkapitalquote
Die GERICOM AG hat in den ersten sechs
Monaten des Geschäftsjahres 2008 Umsatzerlöse von 11,95 Mio € erzielt. Die
Umsatzerlöse lagen damit 22% unter dem Vorjahreswert von 15,4 Mio €. Die
Betriebsleistung von 15,43 Mio € lag unter Berücksichtigung sonstiger
Erträge leicht über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraumes (15,39 Mio
€).
Der Periodenüberschuß im 1. Halbjahr 2008 lag mit einem Verlust von 7,67
Mio € deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert (Gewinn) von 5,27 Mio
€, wobei in der Vorperiode ein Sondergewinn aus dem Abgang von
Beteiligungen in Höhe von 6,3 Mio € enthalten war, während Einmaleffekte
(Restrukturierungsaufwendungen und Abschriften) das Halbjahresergebnis 2008
belasten. Der Cash Flow der ersten sechs Monate 2008 lag bei minus 5,4 Mio
€ und war damit 21% besser als der des Vorjahreszeitraumes von minus 6,9
Mio €.
Zum 30. Juni verfügt GERICOM über liquide Mittel von 5,7 Mio €, wobei die
Gesellschaft keine Bankschulden hat. Das Eigenkapital liegt bei 7,2 Mio €
und entspricht bei einer Bilanzsumme von 20,9 Mio € einer komfortablen
Eigenkapitalrate von 34,3%.
Die GERICOM AG befindet sich in einer Umbruchsphase: Am 15. August hat die
taiwanesische Quanmax Inc die Aktienmehrheit erworben und ein neues
Management eingesetzt. Basierend auf Synergieeffekten mit der neuen
Muttergesellschaft erwartet GERICOM schon für das 2. Halbjahr 2008 und noch
mehr für das Geschäftsjahr 2009 wieder steigende Umsätze bei operativen
Gewinnen.