Clemens Faustenhammer
Dividend PostDividend Growth Investing mit öffentlich dokumentiertem Echtgeld-Portfolio. Fokus auf langfristige Aktienanalyse.
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Eine kuratierte Übersicht österreichischer Finfluencer:innen, Börsen-Journalist:innen und Finanz-Bildungsformate. Gegliedert nach Schwerpunkt — von ETF-Breitenbildung über Immobilien bis Bitcoin und Makro.
Die Liste ist rein deskriptiv: keine Empfehlung, kein Ranking, keine Gewichtung nach Reichweite. Einschätzungen aus dem AK-Praxischeck 2024 und FMA-Dialog 2025 sind dort vermerkt, wo sie in der Primärquelle dokumentiert sind.
Dividend Growth Investing mit öffentlich dokumentiertem Echtgeld-Portfolio. Fokus auf langfristige Aktienanalyse.
ETF-Breitenbildung mit Schwerpunkt auf Frauen und Altersvorsorge. Erklärformate auf YouTube, Buchautorin.
AK-Praxischeck 2024: als Best-Practice für Quellenangaben und Nachvollziehbarkeit genannt.
Nachrichten- und Analyseformat zu Aktien und ETFs, wissenschaftlich unterfüttert. Auch als Podcast-Format.
ETF-Sparpläne und Vermögensaufbau mit Investment-Coaching-Angebot.
AK-Praxischeck 2024: Affiliate-Partnerschaften (flatex, Addiko) werden klar offengelegt — positiv bewertet.
Buy-and-Hold-Strategie für Aktien und ETFs, ergänzt um Krypto-Grundlagen.
AK-Praxischeck 2024: Affiliate-Marketing-Intensität vergleichsweise hoch, Auswahlkriterien der Vergleichsrechner nicht transparent.
Einsteigerformat zu Aktien und ETFs mit Österreich-Fokus.
Börsenhandel für Kleinanleger, Kooperationen mit „Finanzen verstehen“.
Aktien-Einstieg für eine junge Zielgruppe, kurz und plattformnativ auf Instagram.
Börsen-News und Aktienanalysen, dazu erklärte Finanz-Grundbegriffe.
Aktives Trading mit Wikifolio-Portfolios und Performance-Strategien.
Trading-Content mit starkem Lifestyle- und Mindset-Anteil, vor allem auf TikTok.
AK-Praxischeck 2024 — kritisch: u. a. Video mit Botschaft „unendliche Rendite“, Empfehlung riskanter Praktiken; Gesellschafter-Konstellation nicht transparent offengelegt.
Österreichisches Urgestein der Börsen-Kommunikation. Tägliche „Wiener Börse Party“ (über 1.100 Folgen), Serie „Börsepeople“, Newsletter „Morning Xpresso“ & „Evening Xtrakt“. 2024 als „#1 Finanznetworker Austria“ ausgezeichnet.
Transparenz: Risikohinweis in jeder Episode; Agenturcharakter der Muttergesellschaft offen deklariert. Einordnung: journalistisch-agenturisch, kein klassischer Social-Media-Finfluencer.
Podcast „Ohne Aktien Wird Schwer“ mit Aktien-Analysen und Einordnung aktueller Wirtschafts-News.
Immobilien-Investments, Unternehmertum und Kapitalmarkt — flankiert von Büchern und Coaching-Angeboten.
AK-Praxischeck 2024 — kritisch: polarisierende Sprache, starke Bewerbung von Coachings bis EUR 20.000 („Dealmaking Masterclass“), Content dominant werblich.
Immobilien-Investments mit Coaching- und Community-Angebot.
Finanzkompetenz für Jüngere — Serious Game, Workshops, Schulprogramme. Zielgruppe: Schulen und junge Erwachsene.
AK-Praxischeck 2024 — positiv: „Verified Social Enterprise“-Label, sachliche Aufbereitung, keine aggressiven Werbepraktiken, keine Einzelproduktempfehlungen.
Lifestyle-orientierter Content rund um Online-Business und finanzielle Unabhängigkeit. Werblich geprägt — kritisch zu betrachten.
Ungebundene Finanz- und Versicherungsvermittlung. Unternehmens-Account, keine Einzelperson — wirtschaftliche Interessen offen deklariert.
AK-Praxischeck 2024: als Teil der Stichprobe von zehn untersuchten Finfluencer:innen einbezogen.
Bitcoin, Geldpolitik und Makro. Regelmäßige Brücke zur Österreichischen Schule und zu Inflationsschutz-Themen.
Hinweis: Podcast-Partnerschaften mit Bitcoin-Brokern (Coinfinity) und Hardware-Wallet-Anbietern offengelegt (Rabattcodes) — werbliche Elemente erkennbar.
Krypto-Content mit Schwerpunkt Trading-Ausbildung und Coaching.
AK-Praxischeck 2024: Teil der untersuchten Stichprobe; bewirbt „Krypto Masterclass“.
Bitcoin-Aufklärung und Beteiligung an öffentlichen Debatten, u. a. über den Bitcoin Bundesverband.
Institutioneller Fondsmanager, nicht klassischer Finfluencer — aber zentrale Referenzfigur für Gold und Makro im AT-Kontext. Jährlicher „In Gold We Trust“-Report.
Die FMA hat erstmals rund 20 österreichische Finfluencer:innen nach Wien eingeladen. Kernbotschaft: Der geltende Rechtsrahmen — insbesondere die Regeln zu Anlageberatung und Anlageempfehlung — gilt auch auf Social Media.
Die AK Wien untersuchte Ende 2023 zehn österreichische Finfluencer:innen. Die Ergebnisse zu Qualität und Geschäftsmodell sind ernüchternd.
Verfügt die Person über nachweisbare Expertise? Woher stammt die Qualifikation?
Darf die Person das überhaupt — liegt eine Gewerbeberechtigung oder FMA-Konzession vor?
Was ist das Geschäftsmodell — wer zahlt wofür?
Für welche Leistung bezahle ich konkret (Abo, Einzelprodukt, Affiliate-Provision)?
Was kaufe ich hier wirklich — Coaching, Produkt oder bloße Mitgliedschaft?
Stehen Form oder Inhalt im Vordergrund? Dominiert Entertainment die Information?
Klingen Rendite-Versprechen zu gut, um wahr zu sein („Passives Einkommen“, „unendliche Rendite“)?
Wird mit aggressiver Verkaufstaktik gearbeitet (Countdown, Verknappung, Social Proof auf Abruf)?
Hinweis der Redaktion: Diese Übersicht stellt keine Anlageberatung und keine Empfehlung dar. Die Auswahl ist deskriptiv und dokumentiert die öffentliche Kommunikation der jeweiligen Anbieter. Für Investitionsentscheidungen ist eine eigene, kritische Recherche unverzichtbar — idealerweise ergänzt um konzessionierte Beratung.
Quellen: AK Wien, „Praxischeck Finfluencer“ (Juni 2024); FMA „FMA-Facts und FAQs für Finfluencer:innen“ (Juni 2025); öffentliche Selbstdarstellungen der jeweiligen Anbieter. Stand: April 2026.