Zahlen waren enttäuschend, meint die Erste Bank
Letzte Woche wurden vom Unternehmen eher enttäuschende
Q1 2005/06 Zahlen vorgelegt. Der Umsatz konnte zwar um 1,4% auf EUR 87,5 Mio.
zulegen, beim Ergebnis mußten allerdings deutliche Abstriche gemacht werden.
Das EBIT lag mit EUR 2,3 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 3,1 Mio.
Dementsprechend lag auch das Nettoergebnis mit EUR 1,1 Mio. nur bei knapp der
Hälfte des Vorjahreswertes und der Gewinn pro Aktie errechnet sich damit mit EUR
0,30 nach EUR 0,58 im Vorjahreszeitraum. Als Gründe für die negative Entwicklung
wurden vom Unternehmen das anhaltend schwache Wirtschaftswachstum und die
damit verbundenen stagnierenden Neuwagenzulassungen genannt. Weiter nannte Eybl auch die hohen Öl- und Stahlpreise als negative Einflußfaktoren.
Eybl nannte als Ziel für 2005/06 eine Verbesserung der Ertragssituation gegenüber
2004/05. Einen wesentlichen Einfluß auf das Erreichen dieses Ziels wird unserer
Meinung nach auch die Höhe der aktivierten Entwicklungskosten und die weitere
Aktivierung von latenten Steuern aus Verlustvorträgen haben. Wir werden unsere
Schätzungen überarbeiten müssen, sehen derzeit aber kaum positiven Newsflow
vom Unternehmen. Insofern ist auch unser Ausblick für den Aktienkurs zurückhaltend.
Ein neues Kursziel werden wir demnächst veröffentlichen (bisherige Empfehlung:
Halten/hohes Risiko mit Kursziel: EUR 18,5).