HTI High Tech Industr. - DJ EANS-Adhoc: HTI High Tech Industries AG / Jahresergebnis erneut verbessert

HTI HIGH TECH INDUSTR.

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Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. 
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30.04.2012 
 
St. Marien, 30. April 2012 - Die im Prime Market der Wiener Börse notierte HTI 
High Tech Industries AG ("HTI") blickt auf eine weitere Aufwärtsentwicklung im 
Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr zurück. Alle relevanten 
Unternehmenskennzahlen wurden erneut verbessert, obwohl nach dem starken ersten 
Halbjahr die zweite Jahreshälfte 2011 bereits von einer Konjunkturabschwächung 
gekennzeichnet war, die sich bis ins erste Quartal 2012 fortsetzte. 
 
Die konsolidierten Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2011 um 7,2% von EUR 193 Mio. 
auf EUR 207 Mio. Die gegenüber dem Vorjahr weiter optimierte Kostenstruktur der 
HTI führte darüber hinaus zu einer Verbesserung der Profitabilität. Das 
operative Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Ertragssteuern (EBITDA) stieg 
um 9% von EUR 13,5 Mio. auf EUR 14,7 Mio. im Berichtsjahr. Das operative 
Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) verbesserte sich um 40% von EUR 
2,9 Mio. auf EUR 4,1 Mio., was einer EBIT-Marge von 1,9% (nach 1,4% im Vorjahr) 
entsprach. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) belief sich auf EUR -2,3 Mio. 
(nach EUR -4,0 Mio. im Vorjahr). Daraus ergab sich eine EBT-Marge von -1,1% 
(2010: -2,0%). Das Jahresergebnis nach Steuern verbesserte sich von EUR -3,9 
Mio. in 2010 auf EUR -2,2 Mio. im Berichtsjahr. 
 
HTI-Vorstandsvorsitzender Peter Glatzmeier zum Jahresergebnis 2011: "Die 
Struktur- und Kostenverbesserungsmaßnahmen haben sich bewährt. Unsere Produkte 
finden hohe Anerkennung bei unseren Kunden. Auch wenn wir im vierten Quartal 
2011 die hohe Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise zu spüren bekamen, 
ist es uns im Berichtsjahr erneut gelungen, unsere Umsatz- und Ergebniszahlen 
zu steigern. Für das Jahr 2012 sehe ich auch eine hohe Verantwortung gegenüber 
unseren Finanzierungspartnern zur Reduktion der Verschuldung der Gruppe." 
 
Das Konzerneigenkapital stieg von EUR 38,3 Mio. zu Jahresende 2010 auf EUR 40,8 
Mio. per 31. Dezember 2011. Diese Verbesserung war unter anderem Ergebnis 
mehrerer Kapitalmaßnahmen, welche die HTI im Berichtsjahr durchführte. 
 
Die Investitionen erhöhten sich infolge des ausgebauten Maschinenparks, der 
Entwicklungskosten sowie des Erwerbs einer Mitarbeiterbeteiligung bei der 
Konzerngesellschaft Hitzinger von zuletzt EUR 14,4 Mio. auf EUR 21,2 Mio. 
 
Guter Geschäftsverlauf bei Leichtbau und Energietechnik 
Die Segmente Leichtbau und Energietechnik erzielten im Berichtsjahr eine 
weitere Verbesserung der Umsatz- und Ergebniszahlen. Das stark vom 
Projektgeschäft abhängige Segment Engineering profitierte im Jahr 2010 von 
einem Großauftrag im Extrusionsanlagenbau und von einem einmaligen 
Ergebniseffekt im Bereich der Spezialmaschinen für die Roheisen- und 
Stahlindustrie. In diesem Segment war im Berichtsjahr nur eine eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr möglich. Im Segment Leichtbau nutzte die HTI 
im Jahr 2011 die wirtschaftliche Erholung der Automobilindustrie, insbesondere 
die erhöhten Abrufmengen bei Premium-Fahrzeugen in der ersten Jahreshälfte. Im 
Segment Engineering entwickelten sich die Bereiche Presslufthämmer und 
Spezialmaschinen für die Roheisen- und Stahlindustrie äußerst positiv. Im 
Extrusionsanlagenbau war man trotz hoher Auftragsbestände im vierten Quartal 
2011 mit Projektverschiebungen und Abrufrücknahmen konfrontiert, die auf die 
allgemeine Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise zurückzuführen waren. 
Im Segment Energietechnik verlief das Geschäftsjahr 2011 sehr gut. Besonders 
hervorzuheben sind die Sparten USV-Anlagen und Flughafenausrüstung, welche die 
größten prozentuellen Umsatzanstiege verzeichneten. 
 
Ausblick 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Kernmärkten der HTI-Gruppe 
bleiben auch in den ersten Monaten 2012 herausfordernd. 
Trotz dieser Unsicherheiten ist das HTI-Management aufgrund der aktuellen 
Auftragslage für 2012 vorsichtig positiv gestimmt. Grundsätzlich ist die HTI 
durch die optimierte Kostenstruktur, die höhere betriebliche Flexibilität und 
die verbesserte Eigenkapitalausstattung in der Lage, Konjunkturdellen besser 
abzufedern als dies in den Krisenjahren 2008 und 2009 der Fall war. Die 
mittelfristigen Ziele, bei einem Umsatz von substantiell über EUR 200 Mio. eine 
EBIT-Marge von rund 4% zu erzielen und die Verschuldung der Gruppe zu 
verringern, bleiben weiter aufrecht. 
Die HTI arbeitet daran, ihre Innenfinanzierungskraft zu stärken, um die 
Wachstumsfinanzierung primär aus der Gruppe heraus abdecken zu können. Dazu 
evaluiert die HTI auch laufend die Konzernstruktur und die strategische 
Positionierung, um im Bedarfsfall positive Effekte für die Gruppe daraus 
realisieren zu können. 
 
 
|                                    |      |2011    |2010    |Veränderung| 
|Umsatzerlöse                        |MEUR  |207,0   |193,0   |+7,2%      | 
|Operatives Ergebnis vor Zinsen,     |MEUR  |14,7    |13,5    |+9,0%      | 
|Abschreibungen und Ertragssteuern   |      |        |        |           | 
|(EBITDA)                            |      |        |        |           | 
|Operatives Ergebnis vor Zinsen und  |MEUR  |4,1     |2,9     |+40,0%     | 
|Ertragssteuern (EBIT)               |      |        |        |           | 
|Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)   |MEUR  |-2,3    |-4,0    |+1,7 MEUR  | 
|Jahresergebnis nach Steuern         |MEUR  |-2,2    |-3,9    |+1,7 MEUR  | 
|Ergebnis je Aktie (unverwässert)    |EUR   |-0,07   |-0,15   |+8 Eurocent| 
 
 
Hinweisbekanntmachung für Finanzberichte: 
Die HTI High Tech Industries AG gibt bekannt, dass der Jahresfinanzbericht  2011 
veröffentlicht     wurde     und     unter     http://www.hti-ag.at/de/investor- 
relations/publikationen/finanzberichte/ zum Download zur Verfügung steht. 
 
 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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(END) Dow Jones Newswires

April 30, 2012 09:54 ET (13:54 GMT)




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