VKI: Volksbanken zahlen nicht offengelegte Bestandsprovisionen zurück
Betroffene können sich bis zum 23. Juni 2026 zur Sammelaktion
anmelden und Ansprüche einfordern
Die Banken des Volksbanken-Verbunds (Volksbanken)
zahlen Provisionen zurück, die sie für die Vermittlung von Fonds an
ihre Kundinnen und Kunden erhalten, aber nicht offengelegt haben.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat sich darauf mit den
Volksbanken geeinigt, wie er am Montag mitteilte. Konsumenten, denen
bis einschließlich 31. Dezember 2017 ein Fondsprodukt über eine
Volksbank vermittelt wurde, können sich bis zum 23. Juni kostenfrei
zur Sammelaktion anmelden.Die Anmeldung ist unter www.vki.at/kick-back-2026 möglich.
"Kund:innen, die über mehrere Jahre in Fonds investiert haben,
können - abhängig von der Investitionssumme - mit einer
Rückerstattung von mehreren hundert Euro rechnen", so VKI-Jurist
Stefan Schreiner. Der VKI hat sich bereits früher mit anderen Banken
außergerichtlich auf eine Rückerstattung von Bestandsprovisionen
geeinigt.
sag/bel
WEB http://www.vki.at
ISIN AT0000815402
WEB http://www.ubm.at