Löhne der Handelsarbeiterinnen und -arbeiter steigen um 2,55 Prozent

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Löhne der Handelsarbeiterinnen und -arbeiter steigen um 2,55 Prozent


Beschäftigte stimmten laut Gewerkschaft "klar" zu



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Nach vier Verhandlungsrunden gibt es für die rund 150.000 Arbeiterinnen und Arbeiter im Handel einen neuen Kollektivvertrag. Die Löhne steigen um 2,55 Prozent, wie die Gewerkschaft vida am Donnerstag mitteilte. Der Abschluss "bedeute ein monatliches Plus von rund 54 bis 63 Euro brutto, auf das Jahr gerechnet zwischen 750 und 880 Euro brutto mehr Einkommen". Zudem bleibe das Recht auf Altersteilzeit erhalten. Die Beschäftigten hätten dem Ergebnis "klar zugestimmt".

Dieses Verhandlungsergebnis sei für den Großteil der Handelsarbeiterinnen und -arbeiter ein "tragbarer Kompromiss", betonte vida-Verhandlungsleiterin Christine Heitzinger in einer Aussendung. "Weder die Beschäftigten noch die Konsument:innen haben die Bedingungen verursacht, die diesen Krisenabschluss notwendig gemacht haben. Wir erwarten uns daher, dass die Arbeitgeber bei kommenden Verhandlungen nicht vergessen, wer in dieser Situation Verantwortung übernommen hat."

Die Wirtschaftskammer (WKÖ) verwies darauf, dass die Erhöhung genauso hoch sei wie jene für Handelsangestellte. "Die schwierige Konjunktursituation der Handelsbetriebe gilt für die Arbeiter:innen im Handel genauso wie für die Angestellten", sagte Handelssparten-Obmann Rainer Trefelik, Obmann. Der Abschluss sei "eine gute und faire Lösung". Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft - in Betrieben, wo in der Zwischenzeit noch keine Lohnerhöhungen ausbezahlt wurden, gilt er rückwirkend.

hel/stf/bel

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