BKS Bank im ersten Halbjahr mit höherem Periodenüberschuss
Periodenüberschuss von 85,9 Mio. Euro entspricht Anstieg von
4,7 Prozent - Bilanzsumme bleibt mit 10,7 Mrd. Euro auf
gleichem Niveau wie Ende 2023
Die BKS Bank hat das erste Halbjahr 2024
mit einem Periodenüberschuss von 85,9 Mio. Euro abgeschlossen. Der
Überschuss nach Steuern stieg um 4,7 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. "Neben einer Steigerung des Zinsergebnisses trug
der erzielte Provisionsüberschuss maßgeblich dazu bei", teilte die
Bank am Freitag mit. Die Bilanzsumme blieb zum 30. Juni mit knapp
10,7 Mrd. Euro auf gleichem Niveau wie zum Jahresende 2023.Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge stieg um 0,9 Prozent auf
121,8 Mio. Euro und der Provisionsüberschuss um 8,3 Prozent auf 34,1
Mio. Euro. "Dies reflektiert die solide Ertragskraft des
Zinsgeschäftes sowie die starke Leistung im
Dienstleistungsgeschäft", so die Bank. Die Kundenforderungen blieben
mit 7,4 Mrd. Euro auf dem Niveau des Jahresultimos. Bei den
Primäreinlagen wurde ein leichter Rückgang in Höhe von 1,3 Prozent
auf 7,7 Mrd. Euro verzeichnet.
Für das restliche Jahr erwartet die BKS weiterhin eine geringere
Kreditnachfrage: "Der gesamtwirtschaftliche Ausblick bleibt
weiterhin verhalten: Private Haushalte agieren zögerlich bei ihren
Konsumausgaben, Unternehmen nehmen weniger Geld für Investitionen in
die Hand." Im Einlagengeschäft seien aufgrund der Verunsicherung der
Konsumenten wieder vermehrt Sichteinlagen gefragt. Und der Blick auf
die allgemeine Risikolage "zeigt, dass eine nachhaltige Verbesserung
der Risikoparameter erst im Jahr 2025 zu erwarten ist".
pel/ivn
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