Telekom Austria mit schwächerem Nettoergebnis im ersten Quartal
Umsatz legte um 0,7 Prozent zu - Nettoergebnis um 13,3 Prozent
niedriger - EuroTeleSites mit 84 neuen Standorten
Die börsennotierte A1 Telekom Austria hat im ersten
Quartal den Umsatz um 0,7 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro gesteigert.
Unterm Strich wies der teilstaatliche Konzern einen Gewinn von 113
Mio. Euro aus - um 13,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum
des Vorjahres, geht aus einer Mitteilung hervor. Vom Umsatz her
konnte die Telekom Austria vor allem mit Dienstleistungen mit einem
Umsatzplus von 3,1 Prozent punkten, während der Verkauf von
Endgeräten rückläufig war.Wobei der Konzern die Dienstleistungen im Mobilfunkgeschäft um
2,2 Prozent und im Festnetzbereich um 4,4 Prozent steigern konnte.
Vor allem Kroatien und Bulgarien erwiesen sich bei den
Dienstleistungen als Wachstumsmärkte. "Wir sind gut ins neue Jahr
gestartet. Die Umsatzerlöse im Konzern zeigten ein leichtes Plus von
0,7 Prozent", sagte Alejandro Plater, CEO der A1 Group. "Die
Serviceumsätze verzeichneten im ersten Quartal einen Anstieg von 3,1
Prozent mit Wachstum in nahezu allen Märkten. Das EBITDA stieg um
4,2 Prozent. Während die CEE-Märkte eine stabile Performance
zeigten, gab es in Österreich durchaus Herausforderungen in einigen
Segmenten", ergänzte Plater.
Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
5,4 Prozent. Dafür sanken die Stromkosten um 6,2 Prozent, blieben
jedoch auf hohem Niveau. Das EBITDA stieg um 4,2 Prozent auf 454
Mio. Euro. Bereinigt um negative Währungseffekte stieg das EBITDA
ohne Restrukturierung um 5,7 Prozent. Währungsbereinigt erzielte die
Telekom Austria ein Plus von 2,2 Prozent. Die Abschreibungen stiegen
um 3 Prozent. Denn nach der Abspaltung der Funktürme hätten sich die
Abschreibungen der Nutzungsrechte signifikant erhöht. Insgesamt
führte dies zu einem um 8,9 Prozent niedrigeren Betriebsergebnis
(EBIT) führte. Die Abspaltung der Funktürme in die ebenfalls
börsennotierte EuroTeleSites führte zu einem höheren Zinsaufwand für
Leasingverträge. Dadurch belief sich das Finanzergebnis auf minus 26
Mio. Euro, nach minus 21 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die A1 Telekom Austria geht für 2024 bis 2026 weiterhin von einem
Umsatzwachstum in Höhe von 3 bis 4 Prozent und einem EBITDA-Wachstum
von 4 bis 5 Prozent aus.
EuroTeleSites, in der die früheren Funktürme der Telekom Austria
eingegliedert sind, erwirtschaftete im ersten Quartal einen Umsatz
von 63,9 Mio. Euro. Mit einem EBITDA von 54,4 Mio. Euro erzielte das
Unternehmen eine EBITDA-Marge 85,1 Prozent.
EuroTeleSites konnte in den ersten drei Monaten des laufenden
Jahres 84 neue Mieter in allen Märkten gewinnen, teilte das
Unternehmen in einer Aussendung mit. Damit betreibe das Unternehmen
bereits 13.496 Standorte.
"Unsere solide Performance im ersten Quartal 2024 spiegelt unser
Wachstumsmodell wider, das wir bei der Notierung an der Wiener Börse
im vergangenen Jahr vorgestellt haben", sagte Generaldirektor Ivo
Ivanovski. "Wir haben den guten Schwung, mit dem wir als
eigenständiges Unternehmen gestartet sind, fortgesetzt und unser
Wachstumspotenzial weiter ausgebaut", ergänzte Finanzvorstand Lars
Mosdorf.
fel
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