Ottakringer-Eigentümer wollen Streubesitz abschütteln
Barabfindung in Höhe des Delisting-Angebots
Die Hauptgesellschafter der Wiener Brauerei
Ottakringer wollen nach dem Börsenrückzug die noch verbliebenen
Aktionäre loswerden. Die Ottakringer Holding AG, die Wenckheim
Privatstiftung, die Ottakringer Privatstiftung und die Menz
Beratungs- und Beteiligungs GmbH, die zusammen 91,64 Prozent halten,
teilten am Montag mit, die restlichen Anteilsinhaber per
Gesellschafterausschluss und einer Barabfindung in Höhe des
Delisting-Angebots vor die Tür zu setzen.Dazu soll voraussichtlich Ende Jänner 2024 eine Hauptversammlung
stattfinden, wie es in der Pflichtmitteilung hieß. Für Stammaktien
soll die Abfindung 85 Euro und für Vorzugsaktien 70 Euro betragen.
Die Ottakringer Holding AG, der Hauptaktionär der Ottakringer
Getränke AG, erklärte mit dem Rückzug von der Börse sei die
Entscheidung für ein vom Kapitalmarkt unabhängiges
Familienunternehmen getroffen worden. "Wir sind jetzt davon
überzeugt, dass es in der Eigentümerstruktur Klarheit und schlanke
Strukturen braucht", so die Begründung für den
Gesellschafterausschluss. Ohne den Streubesitz soll sich der
Verwaltungsaufwand reduzieren.
pro
ISIN AT0000758008
WEB http://www.ottakringer.at
ISIN AT0000969985
WEB http://www.ats.net