Vorarlberger illwerke vkw senken Strompreis erneut um 3 Cent
Auf 12,7 Cent pro Kilowattstunde (netto) per 1. Jänner 2024 -
Berücksichtigt man "Landes-Strompreisbremse", fällt Strompreis
unter die Marke von 10 Cent
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Stellungnahme Landeshauptmann Wallner (4. Absatz)
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Der Vorarlberger Energieversorger illwerke vkw
senkt den Strompreis weiter. Ab 1. Jänner 2024 wird sich dieser auf
rund 12,7 Cent pro Kilowattstunde (netto) belaufen, damit liege man
beim Energiepreis im Vergleich mit dem Zeitraum vor dem 1. Juli 2023
um 45 Prozent niedriger. Rechnet man die "Landes-Strompreisbremse"
ein, werden die Vorarlberger illwerke-vkw-Kunden ab dem
Jahreswechsel noch 9,7 Cent bezahlen. Dieser Energiepreis wird bis
31. März 2025 garantiert.
Der niedrigere Energiepreis werde möglich, indem das Unternehmen
seine Rabatte erhöhe, informierte illwerke vkw-Vorstandsvorsitzender
Christof Germann am Mittwoch in einer Aussendung. Aufgrund der stark
fallenden Großhandelspreise "sind wir überzeugt, dass wir diesen
Energiepreis bis 31. März 2025 anbieten können", unterstrich er.
Damit biete man weiterhin den mit Abstand günstigsten Energiepreis
aller Landesenergieversorger in Österreich. Gemäß einer Darstellung
von illwerke vkw bezahlte ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden
Jahresverbrauch Ende 2021 671 Euro (brutto) pro Jahr, Ende 2022
waren es 644 Euro. Zum 1. April belief sich dieser Betrag - trotz
Zuschüssen von Bund und Land - auf 734 Euro. Ab kommendem Jahr
werden es 592 Euro sein.
Der illwerke-vkw-Konzern hat den Energiepreis zuletzt zum 1. Juli
auf 15,7 Cent netto je Kilowattstunde gesenkt. Damals wurden vom
Energieversorger neue Stromprodukte eingeführt, über 130.000 von
200.000 Kunden wechselten seither in das neue Modell. Die alten
Verträge laufen per 31. März 2024 aus. Es sei daher wichtig,
rechtzeitig einen neuen Stromliefervertrag abzuschließen, erinnerte
Germann.
Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hieß die neuerliche
Strompreissenkung des landeseigenen Energieunternehmens ausdrücklich
gut. Der Strompreis sei auf dem Vorkrisenniveau angelangt, das sei
in Zeiten der Teuerung eine gute Botschaft an Bevölkerung und
Wirtschaft. Aus Landessicht sei entscheidend, "dass wir unter den
günstigsten Landesenergieversorgern bleiben", so der Regierungschef.
Auch in den Nachbarländern Schweiz und Deutschland sei der
Strompreis deutlich teurer. Ebenso begrüßten Wirtschaftskammer und
Arbeiterkammer den angekündigten Schritt. "Das ist ein wichtiger
Impuls für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg", sagte etwa
Wirtschaftskammerpräsident Wilfried Hopfner. Jetzt sei es dringend
erforderlich, dass auch der Bund den angekündigten
"Energiekostenzuschuss 2" für Unternehmen, der die noch hohen
Energiekosten für 2023 mildern soll, so rasch wie möglich umsetze.
Arbeiterkammerpräsident Bernhard Heinzle lobte den Energiekonzern
illwerke vkw als "Partner mit Handschlagqualität".
jh/eg/ivn
ISIN AT0000824503
WEB http://www.illwerke.at
http://www.vkw.at
ISIN AT0000937503
WEB http://www.voestalpine.com