Topcall - De-listing derzeit kein Thema

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De-listing derzeit kein Thema

Der Vorstand der TOPCALL International AG (Wiener Börse: TOPC) ist über die Übernahme-Ankündigung der Brain Force Software AG und die dabei eingeschlagene Vorgangsweise verwundert. Das kolportierte Übernahmeangebot in Höhe von € 3,50 je Aktie lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Übernahmeabsicht durch Brain Force unter dem Tages-Börsekurs der TOPCALL-Aktie.

In Anbetracht der Attraktivität des Unternehmens und der soliden wirtschaftlichen Kennzahlen von TOPCALL ist der Vorstand potenziellen Partnerschaften gegenüber aufgeschlossen. Brain Force trat im Vorfeld der Veröffentlichung der Angebotsabsicht nicht mit einem Kooperationsvorschlag an den Vorstand von TOPCALL heran. Der von Brain Force angekündigte Angebotspreis lag am Tag der Veröffentlichung der Angebotsabsicht unter dem Tages-Börsekurs der TOPCALL-Aktie. Zum jetzigen Zeitpunkt kann daher weder von einem Squeeze Out der Streuaktionäre der TOPCALL noch von einem De-listing der Gesellschaft von der Wiener Börse ausgegangen werden. Im Rahmen des gesetzlich geregelten Übernahmeverfahrens steht es den Aktionären von TOPCALL frei, ein Angebot von Brain Force abzulehnen.

Bis heute hat Brain Force dem Vorstand der TOPCALL kein Übernahmeangebot angezeigt. Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Angebotsabsicht von Brain Force, die einige Aktionäre gegenüber dem Vorstand der TOPCALL International AG geäußert haben, können möglicherweise auf das Ergebnis der Kapitalerhöhung der Brain Force zurückgeführt werden. Die Kapitalerhöhung der Brain Force wurde nicht einmal zur Hälfte der ursprünglich in Aussicht gestellten Höhe am Markt platziert. Der Vorstand von TOPCALL wird zu einem Übernahmeangebot der Brain Force daher nach Veröffentlichung Stellung nehmen.

Kontinuität und solide Ergebnisse bei TOPCALL

TOPCALL hat in den vergangenen Jahren eine sehr behutsame Expansionsstrategie verfolgt und sich dabei auf das Know-how von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Großteil schon viele Jahre bei TOPCALL tätig sind, gestützt. Anlegern brachte diese Strategie bisher auch in einem schwierigen Marktumfeld Sicherheit und Kontinuität. In den letzten beiden Geschäftsjahren konnte TOPCALL eine Dividende in Höhe von 6 €-Cent je Aktie ausschütten. Das ist in der IT-Branche derzeit die Ausnahme. Ob diese Strategie auch im Rahmen einer nicht abgestimmten Übernahme durch Brain Force beibehalten werden kann, ist ungewiss.




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