FMA sperrt "AutoBank" zu - Spareinlagen fast zur Gänze gesichert
Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt - Zu wenig
Eigenkapital
Die schon länger mit Finanzierungsproblemen
kämpfende Wiener "AutoBank" muss mit sofortiger Wirkung ihren
Geschäftsbetrieb einstellen. Die Fortführung ist ihr am Freitag von
der Finanzmarktaufsicht (FMA) per Bescheid untersagt worden, teilte
die Behörde am Abend mit. Die Spareinlagen sind fast zur Gänze durch
die Einlagensicherung abgedeckt. Grund für die behördliche Maßnahme
war das Unterschreiten bestimmter Eigenkapital-Grenzen.Die Wirtschaftsprüferin Dorotea-E. Rebmann, die schon bisher
durch einen FMA-Bescheid von August 2020 als vorläufige Verwalterin
eingesetzt war, ist nun zur Regierungskommissärin der AutoBank
bestellt worden. Demzufolge muss der Vorstand sich von Rebmann
künftig alles genehmigen lassen, bisher war sie dem Vorstand
lediglich beigestellt.
Aus der Untersagung des Geschäftsbetriebs resultiert eine
behördliche Zahlungseinstellung der gedeckten Einlagen. Es sind
keine weiteren Einzahlungen, Abhebungen oder Überweisungen mehr
möglich - damit wurde der Einlagensicherungsfall ausgelöst.
(Forts. mögl.) sp
ISIN AT0000A0K1J1
WEB http://www.fma.gv.at
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