Wiener Privatbank verkleinert Vorstand und legt CEE-Strategie auf Eis
Als Grund nennt die Bank die unsichere Marktlage in der
Slowakei und Tschechien wegen der Corona-Pandemie
Die Wiener Privatbank verkleinert ihren Vorstand von
drei auf zwei Personen und legt ihre CEE-Strategie auf Eis. Juraj
Dvorak, der für die Expansion der Bank in der Slowakei und
Tschechien zuständig war und erst zu Jahresbeginn vom Aufsichtsrat
in den Vorstand gewechselt war, scheidet nun aus selbigem wieder aus
- mit sofortiger Wirkung, wie die Wiener Privatbank am Dienstag
mitteilte.Als Grund führte die Bank die geplante Osteuropa-Expansion an,
die jedoch "angesichts der Covid-19 Pandemie und den damit
einhergehenden unsicheren Marktlagen" in der Slowakei und Tschechien
derzeit nicht weiterverfolgt werden soll. Die im Mai noch für heuer
angekündigte Filiale in Bratislava sowie die für das Jahr 2021
geplante Niederlassung in Prag kommen damit also vorerst nicht, so
ein Banksprecher auf APA-Anfrage.
Die Bank wolle sich dagegen auf den Heimatmarkt Österreich sowie
auf die bereits bestehenden internationalen Aktivitäten fokussieren,
hieß es in der Aussendung.
(Schluss) bel/ivn
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