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TOPCALL: Unified Communications-Spezialist wird 25
TOPCALL steckt sich hohe Ziele und setzt die "Vision 2007" um
Die TOPCALL International AG (Wiener Börse, Prime Market: TOPC) feiert dieser Tage ihr 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen wurde im September 1978 im niederösterreichischen Traiskirchen gegründet. Seit damals entwickelte sich TOPCALL vom Zwei-Mannbetrieb zu einem weltweit führenden Anbieter von Unified Communications-Lösungen. In der ,Vision 2007' sieht sich TOPCALL als anerkannter Pionier für Kommunikationslösungen, speziell für Service Provider und grosse Unternehmen.
Im September 1978 mieteten zwei Studenten ein Büro in der Papierfabrik Eugen Dahm im niederösterreichischen Traiskirchen. Unter dem Namen Eugen Dahm Electronics GmbH (EDE Elektronik) erhielten die beiden von der Wiener TOPCALL GmbH den Auftrag, einen zentralen Server für ein Büronetzwerk zu bauen. TOPCALL, Anbieter von automatischen Telefonwählsystemen, schloss mit diesem Server eine Fernschreiberleitung mit IBM-Schreibmaschinen zusammen. Telex-Nachrichten konnten so erstmals direkt vom Arbeitsplatz aus verschickt werden - das erste Schreibmaschinennetzwerk der Welt war geschaffen. Binnen kurzer Zeit wurde das Auftragsvolumen so groß, dass EDE Elektronik TOPCALL und die mittlerweile bekannte Marke übernahm.
Die 80er: TOPCALL ist Marktführer bei Faxservern
Mit seinem Server landete TOPCALL einen Riesenerfolg. In den achtziger Jahren wurden Niederlassungen in ganz Europa gegründet. Darüber hinaus bot das Unternehmen zusätzlich zum Telex auch die Integration von Teletex - dem technischen Nachfolger des Telex - und Fax an. "Mit der Präsentation des Faxservers 1987 konnte sich TOPCALL auf diesem Gebiet als Marktführer etablieren", erinnert sich TOPCALL-CEO Herbert Blieberger. Ende der 80er Jahre löste der PC die Schreibmaschine in den Büros endgültig ab. Für TOPCALL tat sich damit ein breites Betätigungsfeld auf.
Die 90er: Unified Messaging und Börsegang
Anfang der neunziger Jahre sorgte die Einführung von Windows 3.0 für eine Revolution auf dem PC-Sektor. TOPCALL brachte sehr rasch Produkte für Windows-Netzwerke auf den Markt und entwickelte mit ersten Netzwerkverbindungen einen neuen, innovativen Kommunikationsserver. 1993 integrierte TOPCALL die Mailsysteme cc:Mail und MS Mail. "Damit war die Wandlung vom Anbieter von Faxlösungen zum Unified Messaging-Spezialisten eingeleitet. Mit Unified Messaging können verschiedene Kommunikationsaufgaben wie Telefonieren, Faxen, automatische Anrufbeantwortung und E-Mail über eine zentrale Mailbox abgewickelt werden - unabhängig von Ort und Eingabegerät", erläutert Blieberger.
Weitere Niederlassungen in den USA, Australien und Japan sorgten für die weltweite Verbreitung der Kommunikationslösungen ,Made in Austria'.
Einen weiteren Meilenstein stellte 1997 der Börsegang an die Wachstums- und Technologiebörse EASDAQ, der späteren NASDAQ Europe dar (bis Frühjahr 2003).
Seit Dezember 2002 ist TOPCALL im Segment Prime Market an der Wiener Börse gelistet.
Unified Communications für die Zukunft
Mit der Integration der Telefonie (Festnetz, Mobilfunk und IP) war auch eine Interaktion des Anwenders mit dem TOPCALL-System in Echtzeit gegeben. Mit den neuen Lösungen ist es nun möglich, alle relevanten Geschäftsprozesse und IT-Systeme mit allen verfügbaren Kommunikationsmedien zu verbinden.
Vision 2007
In Zukunft wird Kommunikation noch schneller, effizienter aber auch komplexer und individueller werden. "Unser Stärke liegt in der raschen Integration der neuesten Kommunikationstechnologien in bestehende Lösungen. Motor für den Erfolg ist dabei dei ständige Innovationsbereitschaft des Unternehmens - getreu dem Unternehmensmotto: Yes, we can! (because we have done it)", so Frans Bouwmeester, CTO der TOPCALL International AG. "Wir sehen optimistisch in die Zukunft durch die starke Ausrichtung unserer Lösungen auf Service Provider und grosse Unternehmen, durch die Weiterentwicklung des Vertriebs- und Partnernetzes in Richtung Lösungsgeschäft und durch den Aufbau global agierender Kommunikationsarchitekten", ergänzt Bouwmeester.
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