Sanochemia will nach Verlustjahr 2017/18 heuer in Gewinnzone kommen
Pharmaunternehmen peilt Aufhebung der behördlichen
Produktionsbeschränkungen an
Die in Wien und Frankfurt börsennotierte Sanochemia
Pharmazeutika AG will nach dem Verlustjahr 2017/18 heuer in die
Gewinnzone kommen. Ein teilweiser Produktionsstillstand im April
samt Rückstellungen für mögliche Schadenersatzforderungen sowie
Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte bescherten dem
Unternehmen 13,3 Mio. Euro Nettoverlust, nach 0,3 Mio. Euro Minus
2016/17, hieß es am Donnerstag.Der Umsatz wurde 2017/18 von 41,4 auf 33,0 Mio. Euro gedrückt.
Das operative Ergebnis (EBIT) sackte von positiven 1,2 Mio. auf 12,7
Mio. Euro ins Minus, wie schon seit Jänner bekannt. Ziel von
Sanochemia für 2018/19 (per 30.9.) sei es, "das operative Geschäft
zu stabilisieren und das Unternehmen in die Gewinnzone zu führen",
wurde beim Bilanzpressegespräch in Wien erklärt.
Im laufenden Geschäftsjahr werde Sanochemia weiter in Qualität
investieren und strebe die Aufhebungen der Beschränkungen durch die
Behörde an. Nach einer Visite im Unternehmen hatte Sanochemia am 12.
April erklärt, dass man laut EUDRA GMP Datenbank bestimmte Produkte
nicht mehr selbst herstellen dürfe - darauf stürzten die Aktien
damals fast neun Prozent ab.
(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt) sp/itz
ISIN AT0000776307
WEB http://www.sanochemia.at
ISIN AT0000743059 AT0000BAWAG2
WEB http://www.rewe-group.at
http://www.omv.com
http://www.bawagpsk.com