Wiener Privatbank mit kräftigem Gewinnplus durch Beteiligungsverkäufe
Ergebnis nach Steuern stieg von 7,5 auf 17,9 Mio. Euro -
Dividende steigt von 0,80 auf 3,20 Euro je Aktie
Die börsennotierte Wiener Privatbank hat 2017 ihr
Ergebnis vor Steuern von 8,47 Mio. auf 24,57 Mio. Euro gesteigert -
dieses Ergebnis sei vor allem auf Vermögensveräußerungen
zurückzuführen, insbesondere der Beteiligung an der ViennaEstate
Immobilien AG, an der WPB Immobilienverwaltung GmbH und
Hotelbeteiligungsgesellschaften, teilte die Bank am Donnerstag mit.Wegen der Erlöse aus Beteiligungsverkäufen sei das Ergebnis nur
eingeschränkt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar, heißt es im
Jahresfinanzbericht. Das Periodenergebnis nach Steuern stieg von 7,5
auf 17,9 Mio. Euro.
Der Hauptversammlung wird eine Dividende von 3,20 Euro je Aktie
vorgeschlagen werden. Für das Geschäftsjahr 2016 wurde eine
Dividende von 0,80 Euro pro Aktie ausgeschüttet.
Die Wiener Privatbank soll mehrheitlich an die slowakische Arca
Capital verkauft werden, allerdings hat die Finanzmarktaufsicht den
Antrag auf Genehmigung der Übernahme vorerst aus formalen Gründen
abgelehnt.
Der Verwaltungsaufwand der Wiener Privatbank erhöhte sich 2017
geringfügig auf 19,13 Mio. Euro (2016: 18,74 Mio). Das
Periodenergebnis ohne Fremdanteile stieg deutlich von 7,52 Mio. auf
17,13 Mio. Euro im Jahr 2017. Dementsprechend belief sich das
Ergebnis je Aktie (unverwässert) im Berichtsjahr auf 3,55 Euro
(2016: 1,50 Euro).
Die IFRS-Bilanzsumme der Wiener Privatbank lag zum Stichtag 2017
bei 492,35 Mio. Euro, nach 505,49 Mio. Euro zum Ultimo 2016. Das
Eigenkapital (exklusive Minderheiten) stieg auf 58,70 Mio. Euro (31.
Dezember 2016: 39,38 Mio. Euro). Die Kernkapitalquote betrug zum
Ultimo 2017 im Vergleich zum Vorjahr rund 17,7 Prozent (31.12.2016:
17,26 Prozent). Die Gesamtkapitalquote betrug ebenfalls 17,7
Prozent.
(Schluss) ivn/tsk
ISIN AT0000741301
WEB http://www.wienerprivatbank.com