HTI-Sonder-HV segnete Verkauf der Tochter HTP an deutsche Nanogate ab
14 Mio. Euro Verkaufspreis dienen der Entschuldung -
Widerspruch zum HV-Beschluss zu Protokoll gegeben
Eine
Sonder-Aktionärsversammlung der in Wien börsennotierten
oberösterreichischen Auto- und Luftfahrtzulieferfirma HTI High Tech
Industries AG hat am Dienstag mit erforderlicher Mehrheit grünes
Licht für den Verkauf der Tochter HTP Holding GmbH an die deutsche
Nanogate SE gegeben. Damit stößt HTI den Geschäftsbereich
Kunststoffspritzguss ab.Zum HV-Beschluss wurde Widerspruch zu Protokoll gegeben, teilte
HTI am Nachmittag mit. Der Verkaufserlös liegt bei über 14 Mio.
Euro. Damit sei der Fortbestand der Gruppe gesichert, hieß es nach
früheren Angaben. HTI werde sich auf Alu-Druckguss konzentrieren.
Die Erlöse sollten auch für weitere Investitionen und
Entwicklungsmöglichkeiten reichen.
HTI wird im ersten Schritt 275.000 neu auszugebende
Nanogate-Aktien erhalten, diese aber umgehend an ihren
Haupt-Financier QAlloy weiterreichen und dafür 14,475 Mio. Euro
bekommen. Ein Teil des Betrags dient laut früheren Angaben der
Entschuldung von HTI, zusammen mit einem Verzicht auf die bisher von
QAlloy gewährte Fremdfinanzierung werde außerdem die Liquiditäts-
und Finanzlage der HTI nachhaltig gestärkt, wurde dazu im November
erklärt.
(Schluss) sp/itz
ISIN AT0000764626
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