conwert-Squeeze-Out: PwC bestätigt Angemessenheit des Vonovia-Offerts
Als gerichtlich bestellter Prüfer - Ao. HV am 29. August soll
Übertragung der conwert-Minderheitsaktien auf Vonovia
beschließen
Der Wirtschaftsprüfer PwC hält das Angebot
des deutschen Wohnungskonzerns Vonovia SE in Höhe von 17,08 Euro je
Aktie als Barabfindung für die Kleinaktionäre der österreichischen
conwert Immobilien Invest SE für angemessen. Dies teilte am Mittwoch
die im ATX gelistete conwert mit, für die seitens Vonovia ein
Squeeze-Out geplant ist, also ein Hinausdrängen der Kleinaktionäre.PwC agiert in diesem Gesellschafter-Ausschlussverfahren als
gerichtlich bestellter sachverständiger Prüfer. Auch habe PwC die
Richtigkeit des gemeinsamen Berichts von Vonovia und dem
Verwaltungsrat von conwert bestätigt, erklärte das Wiener
Unternehmen weiter.
Am Dienstag, dem 29. August, soll in einer außerordentlichen
conwert-Hauptversammlung die Übertragung der Aktien der
Minderheitsaktionäre auf den Hauptgesellschafter beschlossen werden.
Das Barangebot in Höhe von 17,08 Euro je Aktie hatte Vonovia am
16. Juli bekannt gegeben. Davor war der Schlusskurs der
conwert-Aktien an der Wiener Börse bei 17,175 Euro gelegen. Heute,
Mittwoch, notierten die conwert-Titel kurz nach 9.30 Uhr bei 17,60
Euro. Die Barabfindungshöhe im Squeeze-Out-Verfahren basiert auf
einem Firmenwertgutachten der Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft.
Vonovia hat conwert heuer um rund 2,7 Mrd. Euro übernommen. Der
Zusammenschluss ergibt ein Unternehmen mit einem kombinierten
Portfolio von rund 355.000 Wohnungen. Die rund 24.500 Wohnungen von
conwert liegen vor allem in Leipzig, Berlin, Potsdam, Dresden und
Wien. Vonovia (die frühere Deutsche Annington) ist der größte
deutsche Wohnungskonzern.
(Schluss) sp/ivn
ISIN AT0000697750 DE000A1ML7J1
WEB http://www.conwert.at
http://www.deutsche-annington.de