Schlumberger weitete im ersten Quartal Verlust auf 1 Mio. Euro aus
Demnächst Abgang von der Börse
Der nur noch kurze Zeit börsennotierte
Sekthersteller Schlumberger hat für das erste Quartal 2017 einen
Verlust von rund einer Mio. Euro ausgewiesen. Der schwache Start in
Österreich habe zur Ausweitung des Verlustes um rund 0,4 Mio. Euro
im Vergleich zur Vorjahresperiode geführt, während in den
Niederlanden und Deutschland das Ergebnis stabil blieb, teilte
Schlumberger am Dienstag mit.Für das Gesamtjahr entscheide das Weihnachtsgeschäft über den
Erfolg, erinnert Schlumberger. Daher sei aus aktueller Sicht keine
Prognose für das Ergebnis des Gesamtjahres möglich, heißt es in der
Mitteilung vom Dienstag. Erwartet werde "eine stabile Entwicklung".
Schlumberger gehört inzwischen zu mehr als 90 Prozent der
niederländischen Sastre, die das österreichische
Traditionsunternehmen von der Börse nehmen will. Am Freitag soll die
Hauptversammlung die Abfertigung der verbliebenen
Minderheitsaktionäre (Squeeze-Out) beschließen. Außerdem hat
Schlumberger gemeinsam mit Sastre 12 Hektar Grund im Burgenland
erworben. Derzeit wird eine Verlagerung der Produktion von Wien ins
Burgenland geprüft - es gibt dafür noch keinen HV-Beschluss.
Baubeginn für den neuen Standort soll 2018 sein.
(Schluss) tsk/kan
ISIN AT0000779061
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