ÖVAG-Bad-Bank Immigon im ersten Quartal mit 1,3 Mio. Euro Verlust
Bilanzsumme sank auf 3,2 (3,8) Mrd. Euro - Warnung vor
möglichen höheren Aufwendungen für Abbauaktivitäten - Auch
Personalabbau geplant
Die immigon portfolioabbau AG, Abbaugesellschaft der
ehemaligen Volksbanken AG (ÖVAG), weist für das erste Quartal 2016
einen Konzernverlust von 1,27 Mio. Euro aus. Die Bilanzsumme der
ÖVAG-Bad Bank verringerte sich von 3,8 Mrd. per Jahresende 2015 auf
3,2 Mrd. Euro per Ende März. Das Abbauportfolio habe sich im ersten
Quartal weiter vermindert, heißt es im heute veröffentlichten
Quartalsbericht.Neben aktuellen Maßnahmen zum Abbau der Passivseite habe die
Immigon auch weitere Abbauprozesse - auch im Personalbereich -
durchzuführen, heißt es darin. Bereits im ersten Quartal wurde der
Personalstand um 99 Personen auf 278 Mitarbeiter verringert. 97 sind
davon in Österreich beschäftigt.
Die weiteren Abbauaktivitäten werden sich laut Quartalsbericht
auf Verkäufe von Kreditengagements, Beteiligungen und Immobilien
konzentrieren und könnte mit höheren als "ex ante erkennbaren"
Aufwendungen verbunden sein. Beim Abbau könnten auch
Bewertungsabschläge schlagend werden, wird betont. Der Großteil des
verbliebenden Portfolios konzentriere sich in Mittel- und Osteuropa.
Der Zinsüberschuss sank im ersten Quartal von 32 auf 6 Mio. Euro,
was neben der Abspaltung des ZO-Teilbereichs - die
Zentralorganisation (ZO) wurde an die VB Wien übertragen, Anm. - im
dritten Quartal auch auf die Verkäufe von Tochtergesellschaften und
Krediten im zweiten Halbjahr 2015 zurückzuführen war.
Das Provisionsergebnis verringerte sich durch den Verkauf der VB
Invest KAG Ende 2015 um 6 Mio. auf -2 Mio. Euro. Der
Verwaltungsaufwand ist durch Abspaltungen und Verkäufe von 59 auf 14
Mio. Euro gesunken.
(Schluss) ggr/gru
ISIN AT0000755665
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