Volksbank Wien-Baden löst ÖVAG ab - Kapitalerhöhung beschlossen
Hauptversammlungsbeschlüsse auch in Volksbank Wien-Baden
einstimmig
Nachdem die teilstaatliche ÖVAG (Volksbanken AG) am
gestrigen Donnerstag einen Kapitalschnitt und ihre Selbstabwicklung
beschlossen hat, hat am Tag darauf nun die Volksbank Wien-Baden ihre
Aktionärsbeschlüsse zur Nachfolge als neues
Volksbanken-Spitzeninstitut in der Tasche.Die Hauptversammlung der Volksbank Wien-Baden beschloss am
Freitag die Übernahme der Spitzeninstituts-Teile der bisherigen ÖVAG
sowie eine Kapitalerhöhung. Der Tagesordnungspunkt lautete auf
Kapitalerhöhungen in zwei Tranchen (Sacheinlage,
Barkapitalaufstockung) um ein Nominale von 37,63 Mio. Euro auf dann
94 Mio. Euro.
Durch die Kapitalerhöhung erhöhen sich die Eigenmittel auf
nunmehr rund 300 Mio. Euro, hieß es in einer kurzen Mitteilung am
Nachmittag. Auch in der Volksbank Wien-Baden fielen die Beschlüsse
einstimmig.
Die Rest-ÖVAG wird zur Bad Bank Immigon, die in den nächsten zwei
Jahren abgewickelt wird. Die gesamte Neustrukturierung des
Volksbankensektors in Österreich tritt heuer am 4. Juli in Kraft.
(Schluss) rf/tsk
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