Airbag-Debakel - Auch Honda Österreich ruft über 1.000 Autos zurück
Takata-Airbags haben Probleme mit dem Gasgenerator und könnten
platzen - Modelle Civic Jazz, CR-V, Civic Stream und Accord
betroffen
Vom weltweiten Massenrückruf japanischer
Autohersteller wegen fehlerhafter Airbags der Firma Takata, die
platzen könnten, sind auch österreichische Fahrzeugbesitzer
betroffen. Toyota ruft hierzulande 22.112 Autos zurück, Nissan
9.400. Bei Honda Österreich ist die Stückzahl noch nicht bekannt, es
dürften mehr als 1.000 sein.Bei Honda könnte es bei den Fahrerairbags bei den Modellen Civic
Jazz und CR-V der Baujahre 2004 bis 2007 Probleme geben. Bei den
Beifahrerairbags sind zusätzlich zum Civic Jazz und zum CR-V die
Modelle Civic Stream und Accord der Baujahre 2004 bis 2009
betroffen, hieß es am Montag bei Honda auf APA-Anfrage.
Wie viele Autos Honda in Österreich in die Werkstätten
zurückrufen muss, ist noch nicht ganz klar. Von jenen Autos, deren
Beifahrerairbags Probleme mit dem Gasgenerator haben, der sie
aufbläst, wurden hierzulande 1.966 Stück verkauft. Bei den Wagen mit
den Takata-Fahrerairbags waren es 634 Stück. "Erfahrungsgemäß fallen
da 40 bis 50 Prozent weg."
Sobald Honda Österreich im Laufe dieser Woche Details von der
Zentrale erhält, werden die Fahrzeughalter über den
Versicherungsverband angeschrieben. In den Werkstätten wird dann der
Gasgenerator getauscht.
Weltweit müssen japanische Autobauer derzeit mehrere Millionen
Fahrzeuge zurückrufen.
(Schluss) snu/tsk
ISIN JP3854600008
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