BAWAG prüft Kauf der Deutschen Postbank - Zeitung
BAWAG: Kommentieren das Gerücht nicht
Die österreichische BAWAG soll den Kauf der
Deutschen Postbank prüfen, berichtete die deutsche Zeitung "Die
Welt" am Freitag online mit Verweis auf Finanzkreise. Die BAWAG
betonte auf APA-Anfrage, dass man das "Gerücht" nicht kommentieren
wolle.Das Management fokussiere sich auf das Bankgeschäft und liefere
solide Erträge. "Die Shareholder der Bank überlegen strategische
Optionen und erwarten einen Konsolidierungsbedarf am europäischen
Bankenmarkt", so Sprecherin Henriette Mußnig auf APA-Anfrage.
Die Zeitung gibt zu bedenken, dass die BAWAG zwar deutlich
kleiner ist als die Postbank - das österreichische Institut jedoch
mehrheitlich dem Finanzinvestor Cerberus gehört, der für die nötige
Finanzkraft für einen solchen Deal sorgen könnte. Außerdem seien
beide Institute in ähnlichen Bankbereichen aktiv.
Die Deutsche Bank hatte Ende April erklärt, sich von der Postbank
trennen zu wollen. Cerberus wiederum soll bei der BAWAG aussteigen
wollen, hatte es zuletzt geheißen. Möglich wären das Zusammengehen
mit einer anderen Bank, ein Verkauf oder ein Börsengang.
(Schluss) stf/ivn
ISIN DE0008001009
WEB http://www.bawagpsk.com
http://www.postbank.de/