T-Mobile im ersten Quartal mit besserem Ergebnis
Kosten gesenkt, Betriebsgewinn gestiegen - Umsatzplus von drei
Prozent
T-Mobile, die Österreich-Tochter der Deutschen
Telekom, hat im ersten Quartal 2015 ihre Ertragslage verbessert. Der
um Restrukturierungskosten bereinigte operative Gewinn (Ebit) stieg
im Jahresvergleich von 12 auf 32 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 44 auf 65 Mio.
Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.T-Mobile führte die Verbesserungen auf weitere
Effizienzsteigerungen und gesenkte Kosten zurück. Auch unbereinigt
fielen die Ergebniszahlen besser aus: Hier stieg das Ebit von 10 auf
28 Mio. Euro und das Ebitda von 44 auf 60 Mio. Euro. 2014 hat
T-Mobile unterm Strich einen Gewinn geschrieben, auch im ersten
Quartal 2015 sei man nach Steuern positiv gewesen, sagte ein
Sprecher zur APA. Genaue Zahlen gibt die Deutsche-Telekom-Tochter
aber nicht bekannt. 2013 hatte es wegen der teuren Frequenzauktion
einen Buchverlust gegeben.
Die heimische Telekombranche kämpft seit fast zehn Jahren mit
rückläufigen Umsätzen. "Erfreulich ist, dass es nunmehr erstmals
gelungen ist, aufgrund der enorm steigenden Datennachfrage ein
leichtes Umsatzplus zu erzielen", sagte T-Mobile-Chef Andreas
Bierwirth. Der Umsatz stieg um rund drei Prozent auf 197 Mio. Euro.
(Schluss) pro/ggr
ISIN DE0005557508
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