|
Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,8%
EU28 bei 10,5%
Im Euroraum (ER18) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im März 2014 bei 11,8%, stabil seit Dezember
2013. Dies ist jedoch ein Rückgang gegenüber 12,0% im März 2013. In der EU28 lag die Arbeitslosenquote im
März 2014 bei 10,5%, stabil gegenüber Februar 2014. Dies ist jedoch ein Rückgang gegenüber 10,9% im März
2013. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Eurostat schätzt, dass im März 2014 in der EU28 insgesamt 25,699 Millionen Männer und Frauen arbeitslos
waren, davon 18,913 Millionen im Euroraum. Gegenüber Februar 2014 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in
der EU28 um 66 000 und im Euroraum um 22 000. Gegenüber März 2013 verringerte sich die Zahl der
Arbeitslosen in der EU28 um 929 000 und im Euroraum um 316 000.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Österreich (4,9%), Deutschland (5,1%) und Luxemburg (6,1%) die
niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (26,7% im Januar 2014) und
Spanien (25,3%).
Die Arbeitslosenquote stieg über ein Jahr betrachtet in zehn Mitgliedstaaten, blieb in drei stabil und ging in
fünfzehn zurück. Die höchsten Anstiege meldeten Zypern (von 14,8% auf 17,4%), die Niederlande (von 6,4% auf
7,2%), Italien (von 12,0% auf 12,7%) und Kroatien (von 16,6% auf 17,3%). Die höchsten Rückgänge
verzeichneten Ungarn (von 11,2% auf 7,9% zwischen Februar 2013 und Februar 2014), Lettland (von 13,9 % auf
11,6% zwischen dem vierten Quartal 2012 und 2013 ), Portugal (von 17,4% auf 15,2%) und Irland (von 13,7% auf
11,8%).
Im März 2014 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 6,7%, stabil gegenüber Februar 2014. Dies ist jedoch ein
Rückgang gegenüber 7,5% im März 2013.
Jugendarbeitslosigkeit
Im März 2014 waren in der EU28 5,340 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3,426
Millionen im Euroraum. Gegenüber März 2013 fiel deren Zahl in der EU28 um 322 000 und im Euroraum um
166 000. Im März 2014 lag die Jugendarbeitslosenquote5 in der EU28 bei 22,8% und im Euroraum bei 23,7%,
gegenüber 23,5% bzw. 24,0% im März 2013. Die niedrigsten Quoten im März 2014 verzeichneten Deutschland
(7,8%), Österreich (9,5%) und die Niederlande (11,3%) und die höchsten Quoten meldeten Griechenland
(56,8% im Januar 2014), Spanien (53,9%) und Kroatien (49,0% im ersten Quartal 2014).
Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/
|