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KURIER: Hypo läuft die Zeit davon
Taskforce-Bericht nennt "Mitte März" als Deadline für Abbaugesellschaft oder Insolvenz
Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Während Finanzminister
Michael Spindelegger bis Ende März über das Schicksal der Hypo
entscheiden will, drängen Experten zur Eile. Die Hypo-Taskforce unter
Notenbank-Chef Ewald Nowotny hat in ihrem Endbericht, der dem KURIER
vorliegt, eine unmissverständliche Warnung ausgesprochen.
Entweder ringt sich die Bundesregierung "bis Mitte März" zu einem
klaren Bekenntnis für die Umsetzung der Abbaugesellschaft durch, oder
es droht die Insolvenz.
Als entscheidend gelten zwei Daten: Freitag und Montag. Am Freitag
ist Hypo-Aufsichtsratssitzung, bei der es um die Bilanz 2013 und
damit um die zusätzliche Kapitalspritze des Bundes in Höhe von bis zu
einer Milliarde Euro geht. Bisher verweigerte der Wirtschaftsprüfer
die Bestätigung der Bilanz.Â
Am Montag wird eine Anleihe über 750 Millionen Euro fällig, die die
Hypo zurück zahlen muss. Die Bank verfügt über das Geld, muss aber
zögern, das Geld auszuzahlen, weil die Bundesregierung eine Pleite
noch immer nicht offiziell ausgeschlossen hat. Wird das Geld
ausbezahlt und schlittert die Bank später in die Pleite, könnten sich
die Vorstände der "Gläubigerbenachteiligung" schuldig machen.
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