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Österreichs Banken tragen Vorschlag zu automatischem Informationsaustausch mit
WKÖ-Rudorfer: "Finanzielle Privatsphäre für Österreicher und Österreicherinnen bleibt weiterhin bestehen"
"Da sich der automatische Informationsaustausch
als globaler Standard abzeichnet, trägt die österreichische
Kreditwirtschaft den Vorschlag Österreichs, zu diesem Standard für
den Informationsaustausch für Ausländer überzugehen, mit", sagt Franz
Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
"Mir ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig zu betonen, dass
das Finanzministerium den Schutz der finanziellen Privatsphäre für
Österreicher und Österreicherinnen jedenfalls bekräftigt und das
Bankgeheimnis für Inländer, die keiner ausländischen Steuerpflicht
unterliegen, damit abgesichert wird. Oder anders gesagt: Die
finanzielle Privatsphäre für Österreicher und Österreicherinnen
bleibt weiterhin bestehen", so Rudorfer: "Diese Zusicherung des
Finanzministers begrüßen Österreichs Banken ausdrücklich."
Von Bedeutung sei aber, dass global ein einziges System des
Informationsaustausches global zur Anwendung kommt - "Sinnvoll ist
ein derartiger Standard nämlich nur, wenn er global zur Anwendung
kommt, möglichst alle relevanten Staaten dabei im Boot sind und die
Spielregeln für alle gleich sind, auch damit es nicht zu
Wettbewerbsverzerrungen kommt" - sowie ausreichende Vorbereitungszeit
für Finanzverwaltung und Banken besteht, denn: "Der Aufbau eines
derart komplexen Systems darf für alle betroffenen Bereiche nicht
unterschätzt werden", gibt der Branchensprecher zu bedenken.
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