AutoBank AG baute ihre Marktposition 2013 deutlich aus
- Stabil wachsendes Neugeschäftsvolumen
- Refinanzierungskosten weiter gesenkt; Nettozinsertrag wächst voraussichtlich um 18,2 %
- Sondereffekte im vierten Quartal belasten Jahresergebnis deutlich
Die AutoBank AG, eine marken- und importeurunabhängige Bank mit
Fokus auf die KFZ- und Autohändlerfinanzierung, konnte ihre stabile
Marktposition 2013 spürbar ausbauen. Das abgelaufene Geschäftsjahr
war von einer strategischen und nachhaltigen Portfolioerweiterung und
dem damit verbundenen kontrollierten organischen Wachstum der Gruppe
geprägt. Mit dem Zukauf der HLA Fleet Services GmbH sowie der adesion
Factoring GmbH positioniert sich die AutoBank Gruppe künftig
einerseits zunehmend als Full-Service Mobilitätsfinanzierer.
Andererseits bewegt sie sich mit dem neuen strategischen
Geschäftsfeld Factoring erstmals weg von ihrem angestammten
Finanzierungsobjekt - dem Auto - hin zum Mittelstandsfinanzierer.
Sondereffekte durch Beendigung des Osteuropa-Engagements
Per 31.12.2013 zieht sich die AutoBank endgültig aus dem
kroatischen Markt zurück und beendet damit ihr einzig noch
verbliebenes Engagement in Osteuropa. Die ersten Schritte für den
Marktaustritt wurden bereits 2012 - aufgrund der Insolvenz des
kroatischen Autohandelspartners - eingeleitet.
Objektunterschlagungen, damit verbundene erhöhte Anwalts- und
Beratungskosten sowie Verzögerungen durch den kroatischen Zoll
schlagen sich im Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres nieder.
Insgesamt entstanden der AutoBank hierdurch in den Jahren 2012 und
2013 Kosten und Abschreibungen in Höhe von ca. EUR 2,0 Mio. Dieses -
noch von den Alteigentümern initiierte Osteuropa-Engagement - ist mit
dem Geschäftsjahr 2013 für die AutoBank nicht nur beendet, sondern
auch ergebnismäßig verarbeitet. Das Betriebsergebnis reduzierte sich
aufgrund dieser Sondereffekte allerdings von TEUR 1.401 auf TEUR 21
im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresergebnis sank auf TEUR -989
(2012: TEUR 6).
Markus Beuchert, Vorstand der AutoBank AG: "Aufgrund dieser
Sondereffekte im vierten Quartal liegen wir bei der
Ertragsentwicklung für das Gesamtjahr unter unseren ursprünglichen
Planungen. Das Risikopotential wurde mit dem Rückzug aus dem
Osteuropa-Geschäft allerdings deutlich reduziert. Auf operativer
Ebene verzeichnen wir bereits jetzt starke positive Effekte aufgrund
unserer strategischen Geschäftsfelderweiterung."
Operativ stark positive Performance
Operativ konnte die AutoBank AG 2013 ihre erfolgreiche
Wachstumsstrategie fortsetzen und auch auf dem deutschen Markt ihr
Angebot ausweiten. Im Einlagengeschäft erzielte die AutoBank ein Plus
von 6,6 % und konnte das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Volumen
von EUR 301,4 Mio. abschließen. Das Einlagevolumen in Deutschland
wurde sogar mehr als verdreifacht. Nach vorläufigen Zahlen
verzeichnet die AutoBank auch beim Neugeschäftsvolumen mit Endkunden
in den Kernbereichen Finanzierung und Leasing eine Steigerung.
Gleichzeitig wurde ein Nettozinsertrag von EUR 5,7 Mio.
erwirtschaftet, was einem Zuwachs um 18,2 % zum Vorjahr entspricht.
Die Bilanzsumme stieg um +6,3 % auf EUR 346,3 Mio.
Gerhard Dangel, Vorstand der AutoBank AG, fasst die
Erfolgsstrategie zusammen: "Die AutoBank setzt in Zukunft noch
stärker auf qualitativ hochwertige Gesamtpakete, die individuelle
Finanzierungslösungen mit umfassenden Serviceleistungen kombinieren.
Mit den beiden neuen Geschäftsfeldern Factoring und
Fuhrparkmanagement runden wir unser Portfolio ab und positionieren
uns künftig bewusst als Mobilitätsfinanzierer. Der österreichische
Factoringmarkt bietet - aufgrund einer niedrigen Anbieterzahl - große
Wachstumschancen. Dieses Potential wollen wir ab dem 2. Quartal 2014
nutzen."
Börsenpräsenz wird ausgebaut
Die Aktie der AutoBank AG, die seit dem Börsegang des Unternehmens
im November 2010 im Entry Standard der Frankfurter Börse gelistet
ist, wird ab 3. März 2014 auch an der Börse München in das
Transparenzsegment m:access einbezogen. "Wir steuern unsere
Deutschlandaktivitäten aus München heraus und haben in Süddeutschland
eine starke Investorenbasis," erläutert Beuchert diesen Schritt.
Bei den angeführten Kennzahlen handelt es sich um vorläufiges
Zahlenmaterial.
Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 werden am 30. April
2014 veröffentlicht.