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HAA: Klarer Rahmen im Abbauplan mit Europäischer Kommission festgelegt
Aufsichtsrat Liebscher: "Mit mir kein Insolvenzszenario."
Rund um die
Spekulationen für das weitere Vorgehen bei der notverstaatlichten
Hypo Alpe-Adria Bank (HAA) unterstreicht der Vorsitzende des
Aufsichtsrats und Leiter der von der Bundesregierung eingesetzten
Hypo-Taskforce, Dr. Klaus Liebscher, dass alle ausgearbeiteten
Modelle "eine geordnete Umsetzung der Restrukturierung entlang des
von der Europäischen Kommission genehmigten Verfahrens zur Grundlage
haben."
Aktuell werden zwar noch unterschiedliche Varianten für eine den
Staatshaushalt möglichst wenig belastende Umsetzung geprüft, sie alle
orientieren sich jedoch im Rahmen der von der Kommission Anfang
September 2013 zugestandenen weiteren finanziellen
Stützungsmaßnahmen.
"Insolvenzszenarien - von wem auch immer ins Spiel gebracht - kommen
für mich als Aufsichtsratsvorsitzender nicht in Frage.", stellt
Liebscher klar. Dabei seien neben der Wertvernichtung in der Bank
nicht zuletzt auch die unabsehbaren wirtschaftlichen Konsequenzen
einer bewusst in Kauf genommenen Insolvenz für den Banken- und
Arbeitsplatzstandort Österreich sowie die Nachbarländer in
Südosteuropa in Betracht zu ziehen.
Die Task Force, in die auch der Gouverneur der Oesterreichischen
Nationalbank, Dr. Ewald Nowotny eingebunden ist, habe der
Bundesregierung daher auch keine Szenarien einer Abwicklung im
Liquidationsweg vorgelegt.
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