Konjunktur - Industrieproduktion im Euroraum um 1,5% gefallen

KONJUNKTUR

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Industrieproduktion im Euroraum um 1,5% gefallen


Rückgang um 1,0% in der EU28

Im Juli 2013 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Juni 2013 im Euroraum (ER17) um 1,5% und in der EU28 um 1,0%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juni stieg die Industrieproduktion um 0,6% bzw. 0,9%.

Im Juli 2013 verringerte sich die Industrieproduktion gegenüber Juli 2012 im Euroraum um 2,1% und in der EU28 um 1,7%.

Monatsvergleich

Gegenüber Juni 2013 nahm die Produktion von Investitionsgütern im Juli 2013 im Euroraum um 2,6% und in der EU28 um 1,6% ab. Die Produktion von Gebrauchsgütern ging um 2,2% bzw. 0,5% zurück. Die Produktion im Energiesektor fiel im Euroraum um 1,6% und in der EU28 um 1,2%. Die Produktion von Verbrauchsgütern verringerte sich um 0,9% bzw. 0,5%. Die Produktion von Vorleistungsgütern fiel im Euroraum um 0,7% und in der EU28 um 0,6%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in zwölf Mitgliedstaaten, stieg in zehn an und blieb im Vereinigten Königreich stabil. Die stärksten Rückgänge meldeten Irland (-8,7%), Malta (-6,7%), Portugal (-3,2%), Griechenland (-2,8%) und Deutschland (-2,3%) und die höchsten Anstiege Litauen (+3,3%), Dänemark (+2,3%), Estland (+2,1%) und Finnland (+2,0%).

Jahresvergleich

Gegenüber Juli 2012 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im Juli 2013 im Euroraum um 3,9% und in der EU28 um 1,8%. Die Produktion von Investitionsgütern nahm um 3,3% bzw. 1,9% ab. Die Produktion im Energiesektor ging im Euroraum um 2,8% und in der EU28 um 4,4% zurück. Die Produktion von Vorleistungsgütern verringerte sich in beiden Gebieten um 1,2%. Die Produktion von Verbrauchsgütern fiel im Euroraum um 0,7% und in der EU28 um 0,4%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in fünfzehn Mitgliedstaaten, stieg in sieben an und blieb in Slowenien stabil. Die stärksten Rückgänge meldeten Griechenland (-8,2%), Irland (-7,9%), Malta (-7,7%) und Schweden (-6,2%) und die höchsten Anstiege Estland (+7,8%), Rumänien (+7,3%) und Polen (+3,8%).

Hinweis: © European Communities, 1995-2009 http://epp.eurostat.ec.europa.eu/



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