Strompreisindex (ÖSPI) der Österreichischen Energieagentur auch im September rückläufig

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Strompreisindex (ÖSPI) der Österreichischen Energieagentur auch im September rückläufig


Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Strompreisindex beträgt für September 80,36. Der Index für Grundlast beträgt 83,18, jener für Spitzenlast 74,36.

Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Strompreisindex beträgt für September 80,36 (Basisjahr 2006 = 100). Der Index für Grundlast beträgt 83,18, jener für Spitzenlast 74,36.

Laut den Berechnungen der Österreichischen Energieagentur sinkt der ÖSPI im September 2013 gegenüber dem Vormonat um 2,7 %. Die seit Jahresbeginn 2012 anhaltende rückläufige Entwicklung setzt sich auch im September weiter fort. Im Vergleich zum September des Vorjahres ist ein Rückgang von 17,9 % zu erwarten. Für Grundlast wird gegenüber dem Vormonat ein Absinken um 2,8 % und gegenüber September 2012 ein Rückgang um 18,6 % erwartet. Bei Spitzenlast erwartet man im Monatsvergleich ein Nachlassen von 2,4 %. Gegenüber September 2012 geht der Preis für Spitzenlast um 16,4 % zurück.

Der ÖSPI wird nach einer standardisierten Methode und auf Basis der Notierungen an der Energie-Börse EEX in Leipzig berechnet. Grundlage des ÖSPI sind die Marktpreise für Strompreis-Futures der kommenden vier Quartale. Sie sind gleichzeitig ein Indikator für die zu erwartende Entwicklung des Strompreises. Konkret werden neben den Werten für Grundlast, also der regelmäßigen, bandförmigen Stromlieferung auch die Werte für Spitzenlast zur Berechnung herangezogen.

Der ÖSPI zeigt an, um wie viel Prozent sich der Einkaufspreis für Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode, dem Vormonat und dem Vorjahr auf Grundlage eines fiktiven Beschaffungsverhaltens verändert. Der Durchschnitt der Strompreise aus dem Jahr 2006 ist die Basis für den Strompreisindex (Basisjahr 2006 = 100). Der ÖSPI bildet nur die reine Energiekomponente ab, die einen Anteil von etwa 35% bis 40% am gesamten Strompreis hat. Die restlichen 60% bis 65% entfallen auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben. Weitere Faktoren, die den Strompreis beeinflussen - wie beispielsweise die Beschaffungsstrategien der Energieversorger - werden im ÖSPI nicht berücksichtigt. Ein Steigen bzw. Fallen des ÖSPI lässt daher nur eine entsprechend geringere Erhöhung bzw. Senkung des gesamten Strompreises erwarten. Mit dem ÖSPI kann keine Aussage getroffen werden, wie die Energieanbieter ihre Preise gegenüber den Endkunden tatsächlich gestalten.

Eine grafische Darstellung der Entwicklung des Strompreisindex von Mai 2003 bis September 2013 steht auf www.energyagency.at zum Download bereit. Die Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind ebenfalls auf der Website der Österreichischen Energieagentur angeführt.

Über den Österreichischen Strompreisindex - ÖSPI(C)

Die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency veröffentlicht neben dem Energiepreisindex (EPI) seit Oktober 2008 auch einen Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) als unabhängiges Informations-Service für Stromanbieter und StromabnehmerInnen. Der ÖSPI ist ein guter Indikator der Marktpreisentwicklung, der durch die standardisierte Berechnungsmethode die notwendige Stabilität erhält.




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