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"trend": Wertberichtigungen in zweistelliger Millionenhöhe bei der steirischen Saubermacher AG
Ungarn-Aktivitäten machen Wertberichtigungen bei Saubermacher notwendig. Auch Komplettrückzug aus Rumänien ist für CEO Horst Pirker "denkbar".
Der in den letzten Jahren in Osteuropa stark expansive
und stets profitable Entsorgungskonzern Saubermacher hat 2012 einen -
geringfügigen - Verlust eingefahren, schreibt das Wirtschaftsmagazin
"trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Grund dafür sind
vor allem Wertberichtigungen bei den Ungarn-Aktivitäten, laut
Saubermacher-CEO Horst Pirker in "zweistelliger Millionenhöhe". In
Ungarn ist das Unternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz mit den
Auswirkungen eines Gesetzes konfrontiert, das eine zwangsweise
staatliche Mehrheitsbeteiligung an bislang privaten
Entsorgungsunternehmen vorsieht.
Aber auch in Rumänien "ist ein Komplettrückzug denkbar", sagt Pirker,
früher Chef des Medienkonzerns Styria und des Red Bull Media House,
im "trend". Den 2011 erzielten Rekord-Konzernumsatz von 294 Millionen
Euro hat die Saubermacher AG 2012 knapp nicht erreicht. Pirker will
sich jetzt wieder stärker auf den österreichischen Markt
konzentrieren und neue Geschäftsfelder entwickeln.
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