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Gold: Kursrückgänge zum Kauf nutzen
- "Washingtoner Abkommen" begrenzt Goldverkäufe der westlichen NotenbankenÂ
- Wichtige charttechnische Preisunterstützung liegt bei 1.300 US$
Trotz der Unsicherheiten und des massiven Preisverfalls der Goldnotierung in den letzten Wochen setzt die Zürcher Kantonalbank weiterhin auf eine Investition in Gold. "Wir glauben nicht an ein Ende des Gold-Booms. Es existieren einige Gründe, die für einen Kauf von Gold sprechen. Langfristig orientierte Investoren sollten die niedrigen Kurse zu selektiven Goldkäufen nutzen", sagt Adrian Kohler, Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich.Â
Kohler bezieht sich dabei auf eine aktuelle Kurzanalyse der Zürcher Kantonalbank, welche folgenden Hauptgrund für eine positive Trendumkehr sieht: Das "Washingtoner Abkommen", das nach wie vor in Kraft ist, begrenzt die jährlichen Goldverkäufe aller westlichen Notenbanken auf maximal 400 Tonnen. Dadurch ist es für die westlichen Industrie-Nationen nicht möglich, ihre Schulden durch Goldverkäufe abzudecken.Â
Weitere Gründe, die für eine Kurserholung sprechen:Â
- Notenbanken der Emerging-Markets kaufen weiterhin Gold, 2012 waren es 538 Tonnen
- Wichtige Goldinvestoren aus Emerging Markets nutzen Preisrückgänge konsequent zum Aufstocken ihrer GoldpositionenÂ
- Eine wichtige charttechnische Preis-Unterstützung liegt bei 1.300 US$
- Unsicherheiten aufgrund der Euro-Währungskrise begünstigen die GoldpreisentwicklungÂ
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